Landgericht lässt Anklage wegen Bestechung und Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen zu
Hamburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaftskriminalität im Gesundheitswesen Hamburg
Hamburg () – Das Landgericht Hamburg hat das Hauptverfahren gegen sechs Beschuldigte wegen des Verdachts der besonders schweren Bestechung im Gesundheitswesen und des bandenmäßigen Abrechnungsbetrugs eröffnet. Das Gericht teilte mit, dass die Anklage der Staatsanwaltschaft vom Mai dieses Jahres unverändert zur Hauptverhandlung zugelassen wurde.
Die Wirtschaftsstrafkammer wird den Fall verhandeln.
Die Hauptverhandlung wird nach aktueller Planung nicht vor der zweiten Jahreshälfte 2026 beginnen. Termine sind derzeit noch nicht angesetzt.
Das Gericht wies darauf hin, dass sich der Beginn der Verhandlung durch vorrangige Haftsachen weiter verschieben könne.
Den Angeschuldigten wird vorgeworfen, über ein Netzwerk aus Apotheken und medizinischen Versorgungszentren Ärzte bei der Verordnung von Krebsmedikamenten beeinflusst und so die gesetzlichen Krankenkassen um über 75 Millionen Euro betrogen zu haben. Das Gericht betonte, die Ermittlungen hätten keine Hinweise auf unsachgemäße Krankenbehandlungen ergeben.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Justicia (Archiv) |
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