Brandenburg beseitigt 2025 rund 360 Tonnen Kriegsmunition
Brandenburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Sicherheit und Kampfmittelbeseitigung in Brandenburg
Potsdam () – In Brandenburg sind in diesem Jahr rund 360 Tonnen Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden und unschädlich gemacht worden. Das teilte das Innenministerium in Potsdam mit.
Bis Ende November konnten zudem 897 Hektar Fläche vom Kampfmittelverdacht befreit werden, was etwa einem Drittel mehr als im Vorjahr entspricht.
Innenminister René Wilke betonte die Bedeutung der Arbeit: „Mit jeder entschärften Bombe, jedem vernichteten Kampfmittel und jedem erfolgreichen Modellversuch wird Brandenburg ein Stück sicherer.“ Ein besonderer Schwerpunkt liege auf der Stadt Oranienburg, die aufgrund einer hohen Konzentration an Bomben mit chemischen Langzeitzündern von einer Modell- zu einer Kompetenzregion für Kampfmittelbeseitigung weiterentwickelt werde.
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst bearbeitete über 4.800 Anfragen von Grundstückseigentümern und wurde zu fast 1.750 Zufallsfunden gerufen.
Unter den Funden waren 24.000 Granaten, 700 Brandbomben und 370.000 Stück Handwaffenmunition. Die Räumung kostete das Land bis Ende November 11,9 Millionen Euro.
Weitere Schwerpunkte neben Oranienburg sind Potsdam, die Oder-Neiße-Linie und der Bereich südlich von Berlin.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizeiabsperrung (Archiv) |
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