Auch Frei will Renteneintrittsalter an Beitragsjahre koppeln

26. Dezember 2025

News - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftliche Debatte über Renteneintrittsregelungen in Berlin

() – Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) hat sich für eine Koppelung des Renteneintrittsalters an die Beitragsjahre ausgesprochen. „Es ist eigentlich eine Binsenweisheit: Es können nicht alle gleich lang arbeiten“, sagte Frei dem „Redaktionsnetzwerk „.

Es müsse „unzweifelhaft zu einer Individualisierung des Renteneintrittsalters kommen“. Der CDU-Politiker unterstützt damit einen entsprechenden Vorstoß des SPD-nahen Wirtschaftswissenschaftlers Jens Südekum. Auch Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) hatte sich in der „Welt“ über die Feiertage entsprechend geäußert.

Frei sagte, es gebe Tätigkeiten, da erreichten die Menschen physisch oder psychisch früher eine Grenze, die das weitere Arbeiten schwer möglich mache. „Andere Tätigkeiten – sogenannte Erfahrungsberufe – gehören in der Regel nicht dazu.“

Es müsse auch einen Unterschied machen, in welchem Alter man ins Arbeitsleben gestartet sei, betonte der Kanzleramtsminister. Die Rechnung gehe nicht mehr auf, dass die Jungen für die Alten zahlen, weil nur noch zwei Erwerbstätige auf einen Rentner kämen und die Rente im Durchschnitt mindestens 20 Jahre gezahlt werde.

Der Staat müsse gegensteuern, sonst stiegen die Sozialversicherungsbeiträge in den nächsten Jahren von derzeit knapp 42 auf insgesamt über 48 Prozent. Die Sozialausgaben stiegen schneller als die Wirtschaftskraft. „Dem sozialen Zusammenhalt läuft diese Entwicklung zuwider.“

Siehe auch:  Bundesregierung will Rüstungskooperation mit Ukraine ausbauen
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Senioren in einer Fußgängerzone (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Koppelung des Renteneintrittsalters an Beitragsjahre angeregt
  • Individualisierung des Renteneintrittsalters erforderlich
  • Unterschiede in Arbeitsbeginn und Berufstätigkeiten betont

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft: Rentenbezieher, Arbeitnehmer, ältere Menschen
  • Stärke: individueller Renteneintritt basierend auf Beitragsjahren, sozialer Zusammenhalt
  • Zahlen: 2 Erwerbstätige pro Rentner, Sozialversicherungsbeiträge steigen von 42% auf über 48% in den nächsten Jahren

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Koppelung des Renteneintrittsalters an die Beitragsjahre
  • Unterschiedliche physische und psychische Belastungen je nach Beruf
  • Rückgang der Erwerbstätigen pro Rentner und steigende Sozialausgaben

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Einführung einer Individualisierung des Renteneintrittsalters
  • Berücksichtigung der Beitragsjahre und des Alters beim Arbeitsbeginn
  • Reform der Sozialversicherungssysteme zur Vermeidung steigender Beiträge

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