Polizeigewerkschaft warnt vor Personalnot und veralteten Dienststellen in Niedersachsen

29. Dezember 2025

Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Niedersachsen: Herausforderungen der Polizeisicherheit

() – Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) in sieht im geplanten Haushalt für das Jahr 2026 zwar Investitionen in die Innere Sicherheit, warnt aber vor einer trügerischen Sicherheit durch bloße Zahlen. Das teilte der Landesvorsitzende Patrick Seegers mit.

Zusätzliche Anwärterstellen und mehr Unterstützung in Verwaltung und IT seien zwar richtige Schritte, reichten aber nicht aus, um die absehbaren Pensionierungen zu kompensieren. Schon heute scheiden mehr erfahrene Beamte aus dem Dienst aus, als nachrücken.

Zudem wachse die Lücke zwischen Planstellen und tatsächlicher Einsatzstärke weiter.

Die Politik müsse anerkennen, dass sich die Arbeitsrealität der Polizei grundlegend verändert habe, betonte Seegers. Teilzeit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie neue und komplexere Aufgabenlagen seien Realität.

Um die vorhandenen Stellen auslasten zu können, brauche es heute deutlich mehr Köpfe als früher. Die Gewerkschaft begrüßt zwar Investitionen in Liegenschaften, macht aber deutlich, dass viele Dienststellen technisch veraltet und in Teilen heruntergekommen seien.

Kritisch bewertet die DPolG, dass der Haushalt keine Fortschritte bei der Polizeizulage erkennen lasse.

Von einer Anhebung auf Bundesniveau sei keine Rede mehr, was die Attraktivität des Berufs weiter schwäche. Was die Polizei brauche, seien keine einmaligen Investitionen, sondern dauerhaft hohe und verlässliche Mittel, erklärte Seegers.

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Nur so könne sie personell und strukturell zukunftsfähig aufgestellt werden. Dies gelte ausdrücklich auch für die Digitalisierung, bei der Stückwerk am Ende doppelt koste.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei (Archiv)

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  • DPolG in Niedersachsen warnt vor trügerischer Sicherheit durch bloße Zahlen im Haushalt 2026.
  • Es fehlen ausreichende Mittel, um Pensionierungen zu kompensieren, während erfahrene Beamte ausscheiden.
  • Haushalt zeigt keine Fortschritte bei der Polizeizulage; Anhebung auf Bundesniveau wird nicht diskutiert.

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  • Starke Auswirkungen: Zunehmender Fachkräftemangel, unzureichende Stellenbesetzung durch Pensionierungen
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Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

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  • Notwendigkeit dauerhaft hoher und verlässlicher Mittel für Personal und Struktur
  • Kritik an fehlenden Fortschritten bei der Polizeizulage

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