Uno-Direktor warnt vor Rückgang der Solidarität mit Flüchtlingen

30. Dezember 2025

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Flüchtlingshilfe und Asylrecht in Deutschland

() – Der Nationale Direktor der Uno-Flüchtlingshilfe, Mark Ankerstein, hat gefordert, die Grenzen für Flüchtlinge offen zu halten.

„Weltweit zwingen Kriege und Verfolgung mehr als 117 Millionen Menschen zur Flucht, in den meisten Regionen ist eine friedliche Lösung nicht in Sicht“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk „. „Das Recht auf Asyl ist ein grundlegendes Menschenrecht, die Genfer Flüchtlingskonvention wird im kommenden Jahr 75 Jahre alt, und Deutschland hat das Recht auf Asyl in seiner Verfassung verankert. Jetzt ist nicht die Zeit dafür, Solidarität zurückzufahren.“ Die große Mehrheit der Geflüchteten lebe ohnehin „nicht in reichen Regionen wie Europa, sondern es sind ärmere Länder wie oder aktuell der , die die Mehrheit der Flüchtlinge aufnehmen.“

Ankerstein sagte zugleich, dass die Streichung staatlicher Flüchtlingshilfen – vor allem durch die USA – nicht vollständig durch andere Geldgeber ersetzt werden könne. „Niemand kann auf Dauer strukturelle Budgetlöcher großer Geberländer vollständig schließen“, sagte er dem RND. „Wir sind dankbar, dass es so viele Menschen und Unternehmen in Deutschland gibt, die sich nach wie vor für Geflüchtete engagieren und spenden. Der UNHCR selbst kann zwar Prioritäten verschieben, aber faktisch werden aktuell Hilfsprogramme geschlossen.“

Siehe auch:  Grünen-Spitze bringt Urabstimmung über Satzungsänderung auf den Weg
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Flüchtlinge vor einem Grenzzaun (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Mark Ankerstein fordert offene Grenzen für Flüchtlinge.
  • Weltweit sind über 117 Millionen Menschen aufgrund von Krieg und Verfolgung auf der Flucht.
  • Streichung staatlicher Flüchtlingshilfen, insbesondere durch die USA, kann nicht vollständig kompensiert werden.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft: weltweit 117 Millionen geflüchtete Menschen, insbesondere in ärmeren Ländern wie Äthiopien und Tschad
  • frist: Genfer Flüchtlingskonvention wird 2024 75 Jahre alt
  • Hinweis auf staatliche Flüchtlingshilfen, besonders durch USA, die nicht ausreichend ersetzt werden können

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Kriege und Verfolgung zwingen mehr als 117 Millionen Menschen zur Flucht
  • Viele Flüchtlinge leben in ärmeren Ländern, nicht in reichen Regionen wie Europa
  • Streichung staatlicher Flüchtlingshilfen, insbesondere durch die USA, führt zu Budgetlöchern
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)