Saarland veröffentlicht hydrologischen Jahresbericht
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Klimaentwicklung und Wetterextreme im Saarland
Saarbrücken () – Das Saarland hat seinen hydrologischen Jahresbericht für 2024 veröffentlicht, der ein außergewöhnlich regnerisches Jahr dokumentiert. Das teilte das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrarpolitik und Verbraucherschutz mit.
Demnach fiel im vergangenen Jahr mehr Regen als jemals zuvor seit Beginn der landeseigenen Aufzeichnungen im Jahr 1989.
Die durchschnittliche Niederschlagshöhe lag bei 1.216 Millimetern, was eine Abweichung von 300 Millimetern zum langjährigen Mittelwert darstellt. Besonders prägend war das Pfingsthochwasser im Mai, das durch das Tief ‚Katinka‘ ausgelöst wurde und zu erheblichen Überschwemmungen führte.
In den Landkreisen St. Wendel und Neunkirchen sowie im Regionalverband Saarbrücken wurde zeitweise eine Großschadenslage festgestellt, und die Feuerwehren leisteten über 4.000 Einsätze.
Umweltministerin Petra Berg wies darauf hin, dass die Ergebnisse die spürbaren Auswirkungen des Klimawandels im Saarland zeigten. „Wir müssen davon ausgehen, dass wir auch in den kommenden Jahren neue Rekorde bei Hitze oder Niederschlag erreichen“, sagte sie.
Der Bericht zeigt zudem, dass 2024 mit einer Durchschnittstemperatur von 11,6 Grad Celsius das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen durch den Deutschen Wetterdienst im Jahr 1881 war.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Nasser Regenschirm (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- 2024 war das nasseste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen 1989 mit 1.216 mm Niederschlag.
- Pfingsthochwasser im Mai führte zu erheblichen Überschwemmungen und über 4.000 Einsätzen der Feuerwehr.
- Durchschnittstemperatur 2024 betrug 11,6 Grad Celsius, das wärmste Jahr seit 1881.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffen: Saarland
- Zielgruppen: Bevölkerung, Feuerwehr, Umweltbehörden
- Zahlen: Niederschlag 1.216 mm, Abweichung 300 mm, über 4.000 Feuerwehreinsätze, warmstes Jahr seit 1881 (11,6 °C)
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Rekordverdächtiger Niederschlag von 1.216 Millimetern
- Pfingsthochwasser im Mai durch Tief 'Katinka' mit erheblichen Überschwemmungen
- Auswirkungen des Klimawandels erkennbar, erwartete Rekorde bei Hitze und Niederschlag
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Veröffentlichung des hydrologischen Jahresberichts 2024
- Feststellung einer Großschadenslage in mehreren Landkreisen
- Warnung vor weiteren Rekorden bei Hitze und Niederschlag
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