Beiträge für 32 Millionen gesetzlich Krankenversicherte steigen
Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesundheitssystem in Deutschland: Beitragserhöhungen 2024
Frankfurt/Main () – Rund 32 Millionen Menschen müssen vom 1. Januar an mehr für ihre gesetzliche Krankenversicherung zahlen. Das geht aus Daten des Informationsdienstes „Kassensuche“ hervor, über die das „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe) berichtet.
Zwar haben die Krankenkassen offiziell bis Jahresende Zeit, ihre Mitglieder über den künftigen Zusatzbeitrag zu informieren. Doch am Vormittag des 30. Dezember hatten nur noch zwei kleinere betriebsbezogene Kassen mit wenigen 1.000 Mitgliedern keine neuen Beiträge bekannt gegeben.
Den Zusatzbeitrag kann jede Krankenkasse einzeln erheben. Er wird auf den Grundbeitrag von 14,6 Prozent des Bruttoeinkommens hinzugerechnet. Bei Angestellten zahlt der Arbeitgeber die Hälfte des Krankenkassenbeitrags.
Die neuen Zusatzbeiträge liegen dem Bericht zufolge zwischen 2,18 und 4,39 Prozent. Damit ist der Spitzenbeitrag zwar um 0,01 Prozentpunkte gesunken, aber über die Gesamtheit der 73 für die Allgemeinheit geöffneten Kassen sind die Zusatzbeiträge um mindestens 0,4 Prozentpunkte gestiegen. 36 Kassen haben ihren Beitrag stabil gehalten. Sie gehörten laut der Auswertung bereits 2025 mehrheitlich zu den teureren Anbietern.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Patient mit Infusionsständer (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Ab 1. Januar müssen rund 32 Millionen Menschen höhere Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung zahlen.
- Zusatzbeiträge liegen zwischen 2,18 und 4,39 Prozent; Spitzenbeitrag gesunken um 0,01 Prozentpunkte.
- 36 Krankenkassen haben ihre Beiträge stabil gehalten; diese gehören größtenteils zu den teureren Anbietern.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- betrifft 32 Millionen Menschen
- Zusatzbeiträge zwischen 2,18 und 4,39 Prozent
- Frist bis Ende 2023 für Informationen von Krankenkassen
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Rund 32 Millionen Menschen zahlen ab 1. Januar höhere Krankenversicherungsbeiträge.
- Zusatzbeiträge variieren je nach Krankenkasse zwischen 2,18 und 4,39 Prozent.
- Höhere Zusatzbeiträge resultieren aus finanziellen Anpassungen der Krankenkassen.
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Anstieg der Zusatzbeiträge für 32 Millionen Versicherte ab 1. Januar
- Krankenkassen haben bis Jahresende Zeit, Mitglieder über Beiträge zu informieren
- Erhöhung der Zusatzbeiträge zwischen 2,18 und 4,39 Prozent
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