Berlins SPD-Chef verteidigt sich nach Eklat in Neukölln

12. November 2025

Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in Berlin: SPD-Nominierungskon### Politik in Berlin: SPD-Nominierungskonflikt

() – Berlins SPD-Chef Martin Hikel hat die Ablehnung seiner Nominierung als Bürgermeisterkandidat für Neukölln verteidigt. „Ich muss am Ende im Wahlkampf mein Gesicht für die SPD in Neukölln hinhalten“, sagte er dem „Tagesspiegel“.

„Wenn die SPD Neukölln dieses Angebot nicht breit unterstützt, bin ich für diesen Kreisverband der falsche Kandidat.“

Hikel hatte am Samstag ohne Gegenkandidat auf der Delegiertenkonferenz der SPD Neukölln lediglich 68,5 Prozent der Stimmen bekommen. „Nach meinem Wahlergebnis und den vorangegangenen Diskussionen habe ich für mich festgestellt, dass ich auf dieser Basis nicht für die Neuköllner SPD als Bürgermeisterkandidat authentisch in den Wahlkampf ziehen kann“, sagte Hikel.

„Die persönliche Integrität und Authentizität muss sich ein Kandidat für einen schlagkräftigen Wahlkampf bewahren, was so nicht mehr für mich möglich war.“

Der designierte SPD-Spitzenkandidat für die Berlin-Wahl, Steffen Krach, hatte zuvor Unverständnis für Hikels Entscheidung geäußert. Krach soll am Samstag auf einem Landesparteitag offiziell zum Spitzenkandidaten der Berliner SPD für die Abgeordnetenhauswahl 2026 gewählt werden.

Hikel ist von einem guten Ergebnis für Krach überzeugt.

Er sei sich sicher, „dass es ein sehr klares und sehr geschlossenes Ergebnis für Steffen Krach geben“ werde, sagte Hikel. „100 Prozent wäre ein Martin-Schulz-Moment, damit hat die SPD nicht so gute Erfahrungen gemacht. Auch wenn ich nicht ausschließen würde, dass es nahezu 100 Prozent werden“, sagte Hikel.

Siehe auch:  Verfassungswidrige Symbole in Bergzow gesprüht

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Martin Hikel (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Martin Hikel verteidigt seine Ablehnung als Bürgermeisterkandidat für Neukölln.
  • Hikel erhielt ohne Gegenkandidat nur 68,5 Prozent der Stimmen auf der Delegiertenkonferenz.
  • Steffen Krach wird am Samstag auf einem Landesparteitag offiziell zum Spitzenkandidaten der Berliner SPD für die Abgeordnetenhauswahl 2026 gewählt.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: SPD Neukölln, Martin Hikel, Steffen Krach
  • Unterstützung: 68,5 Prozent der Stimmen für Hikel, Wahl 2026 für Krach
  • Zeitraum: Wahlkampf für Abgeordnetenhauswahl 2026

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Hikel erhielt nur 68,5 Prozent Unterstützung bei der Nominierung, was auf interne Unstimmigkeiten hinweist.
  • Er betont, dass persönliche Integrität und Authentizität für einen erfolgreichen Wahlkampf notwendig sind.
  • Der designierte Spitzenkandidat Steffen Krach zeigt Unverständnis für Hikels Rückzug.

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Hikel verteidigt seine Ablehnung als Bürgermeisterkandidat.
  • Er erklärt, dass er mit 68,5 Prozent keine authentische Kampagne für die SPD führen kann.
  • Steffen Krach wird offiziell zum Spitzenkandidaten gewählt.

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




4,7/5 (19 Bewertungen)
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)