Münchner Sicherheitskonferenz verteidigt AfD-Einladung

1. Januar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Sicherheitskonferenz München: Politische Kontroversen

München () – Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hat die Einladung von AfD-Politikern zur Konferenz 2026 verteidigt. „Hätten wir anders entschieden, würde die AfD sich als Opfer inszenieren“, sagte Ischinger dem Nachrichtenportal T-Online.

Die Sicherheitskonferenz sei das weltweit wichtigste internationale Dialogforum. „Wir bilden stets auch konträre internationale Positionen in einem möglichst breiten Spektrum ab“, so Ischinger weiter. „Wir bringen Konfliktgegner, manchmal sogar Feinde, in München zusammen, um Lösungen auszuloten. Denken Sie an Beispiele wie Serbien/, / oder an /. Das ist die DNA der Sicherheitskonferenz“, sagte der frühere Spitzendiplomat.

Zur politischen Auseinandersetzung mit der AfD sagte Ischinger: „Dass sich die Verhältnisse ändern werden, sodass die AfD irgendwann nicht mehr im Bundestag vertreten wäre – dafür müssen die anderen Parteien sorgen. Sie müssen die AfD inhaltlich und politisch stellen.“

Die sicherheitspolitischen Positionen der AfD bezeichnete Ischinger als „völlig falsch“ und als widersprüchlich zu deutschen Interessen. „Die Einladungspolitik einer privaten Organisation ist aber nicht das geeignete Mittel für diese Auseinandersetzung.“ Auftritte von AfD-Politikern auf den Bühnen der Sicherheitskonferenz seien „im Übrigen nicht vorgesehen“, so Ischinger.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Münchner Sicherheitskonferenz 2025 (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Wolfgang Ischinger verteidigt Einladung von AfD-Politikern zur Münchner Sicherheitskonferenz 2026.
  • Sicherheitskonferenz soll konträre internationale Positionen abbilden und Konfliktgegner zusammenbringen.
  • Ischinger bezeichnet sicherheitspolitische Positionen der AfD als "völlig falsch" und sieht andere Parteien in der Pflicht, gegen die AfD zu argumentieren.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind AfD-Politiker, die zur Sicherheitskonferenz 2026 eingeladen werden.
  • Zielgruppen: internationale Gesprächspartner, Konfliktgegner, deutsche Parteien.
  • Die Sicherheitskonferenz ist als weltweit wichtigstes internationales Dialogforum bekannt.

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Einladung von AfD-Politikern soll Opferstatus vermeiden
  • Ziel der Sicherheitskonferenz ist breiter internationaler Dialog
  • AfD-Positionen als falsch und widersprüchlich zu deutschen Interessen angesehen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Verteidigung der Einladung von AfD-Politikern zur Sicherheitskonferenz 2026
  • Politische Auseinandersetzung mit der AfD soll von anderen Parteien getragen werden
  • AfD-Politiker haben keine vorgesehenen Auftritte auf der Sicherheitskonferenz
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