Über 35 Brände in Südhessen in der Silvesternacht
Hessen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Notfälle und Einsätze in Südhessen
Darmstadt () – In der Silvesternacht sind in Südhessen mehr als 35 Brände gemeldet worden. Das teilte das Polizeipräsidium Südhessen mit.
Neben brennenden Hecken und Mülltonnen mussten Feuerwehr und Polizei auch zu Fahrzeug- und Gebäudebränden ausrücken. Der Übergang ins neue Jahr sei größtenteils ruhig verlaufen, dennoch habe es zahlreiche Einsätze wegen unsachgemäßen Umgangs mit Feuerwerkskörpern gegeben.
Zu einem Dachstuhlbrand kam es gegen 22:15 Uhr in der Bahnhofstraße in Messel.
Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen und eine Ausbreitung verhindern. Der Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt.
In Bad König löschten Einsatzkräfte einen Balkonbrand in der Mühlstraße, nachdem Zeugen zuvor Knallgeräusche gehört hatten. In Groß-Gerau brannte eine verirrte Rakete in einer Dachrinne ab, ohne größeren Schaden anzurichten.
Die Polizei leitete mehrere Verfahren ein.
In Darmstadt wurden zwei Männer mit Feuerwerkskörpern der Klasse F4 aufgegriffen. In Griesheim sicherte eine Streife bei einem 15-Jährigen einen Schlagring, einen sogenannten ‚Polenböller‘ und F4-Feuerwerk.
Ein 16-Jähriger aus Bensheim musste mit Handverletzungen ins Krankenhaus gebracht werden, nachdem ein Böller in seiner Hand explodiert war. In Rüsselsheim soll ein 43-Jähriger einen 35-Jährigen nach einem Streit um einen Böllerwurf geschlagen haben.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Feuerwehr-Auto |
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