Richterbund will Neuauflage des "Rechtsstaatspakets"
Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung
Herausforderungen der Justiz in Deutschland
Berlin () – Der Deutsche Richterbund (DRB) hat die Politik aufgefordert, den Personalmangel und den Digitalisierungsstau in Teilen der Justiz im neuen Jahr mit einer Neuauflage des „Rechtsstaatspakts“ anzugehen.
„Solange chronisch unterbesetzte Staatsanwaltschaften und Strafgerichte mit ihrer Arbeit nicht mehr hinterherkommen und Gerichtsverfahren immer länger dauern, wird das Vertrauen der Menschen in den Rechtsstaat weiter schwinden“, sagte DRB-Bundesgeschäftsführer Sven Rebehn der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).
Es sei ein Alarmsignal, dass die Justiz in Umfragen an Rückhalt in der Bevölkerung verliere. „Hier gerät offensichtlich etwas ins Rutschen“, so Rebehn. Umso wichtiger sei es, dass die Regierenden in Bund und Ländern die drängenden Personalprobleme und den Digitalisierungsstau in Teilen der Justiz direkt im neuen Jahr mit einer Neuauflage des Rechtsstaatspakts angingen.
Laut einer Umfrage des Instituts Allensbach vom Dezember 2025 sinkt der Rückhalt der Bevölkerung in die Justiz. Die Zustimmungswerte für das Bundesverfassungsgericht sanken 2025 auf 63 Prozent. 2021 waren es noch 81 Prozent. Zudem kritisieren vier von fünf Befragten zu lange Gerichtsverfahren und eine Überlastung der Justiz.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Sitzbank in einem Landgericht (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- DRB fordert Neuauflage des "Rechtsstaatspakts" zur Bekämpfung von Personalmangel und Digitalisierungsstau in der Justiz.
- Rückhalt der Bevölkerung in die Justiz sinkt laut Umfrage von 81% (2021) auf 63% (2025) für das Bundesverfassungsgericht.
- Vier von fünf Befragten kritisieren zu lange Gerichtsverfahren und Überlastung der Justiz.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffen: Justiz, Staatsanwaltschaften, Strafgerichte
- Zielgruppen: Bevölkerung, Gerichtsbenutzer
- Fristen: Maßnahmen sollen im neuen Jahr angegangen werden; Rückhalt für das Bundesverfassungsgericht sank von 81% (2021) auf 63% (2025)
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Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Neuauflage des "Rechtsstaatspakts" zur Bekämpfung des Personalmangels und Digitalisierungsstaus in der Justiz
- Dringliche Maßnahmen zur Entlastung von Staatsanwaltschaften und Strafgerichten
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