Studie sieht Olympische Spiele als wenig wirksam für mehr Sport
Hamburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Sportförderung und Olympische Spiele in Hamburg
Hamburg () – Die Initiative NOlympia Hamburg hat auf eine Studie der University of Birmingham verwiesen, die den langfristigen Effekt Olympischer Spiele auf die Sportaktivität der Bevölkerung als gering einstuft. Die Untersuchung der Spiele von Peking 2008 und London 2012 zeige, dass die inspirierende Wirkung zwar nachweisbar, aber weniger bedeutend sei als andere Faktoren wie Sportkompetenz, Einstellung oder die Zugänglichkeit von Sportanlagen.
Der Sprecher der Initiative, Eckart Maudrich, teilte mit, Olympische Spiele seien ’nachweislich der uneffektivste Weg, Bewegung und Sport in der Breite zu fördern‘.
Ein Investitionsfokus auf milliardenschwere Einzelprojekte wie ein Olympiastadion ohne nachgewiesenen Bedarf sei nicht zielführend. Stattdessen fehlten dann Mittel für alltägliche Bewegungsanreize wie Gehweg- und Radnetze oder dezentrale Sportstätten.
Laut Statista haben sich 48 Prozent der Deutschen für das Jahr 2026 vorgenommen, mehr Sport zu treiben.
Die Initiative NOlympia Hamburg hatte sich ursprünglich 2015 anlässlich der Hamburger Olympiabewerbung formiert und ihre Arbeit Mitte 2025 wieder aufgenommen, weil sie eine ausgewogene Information durch die Pläne des Senats gefährdet sieht.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Schwimmverbot im Münchner Olympiapark |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Studie der University of Birmingham stuft langfristigen Effekt Olympischer Spiele auf Sportaktivität als gering ein.
- Olympische Spiele werden als uneffektiv für die Förderung von Bewegung und Sport in der Breite angesehen.
- Investitionsschwerpunkt auf Großprojekten wird als nicht zielführend betrachtet, stattdessen sollten Mittel für alltägliche Bewegungsanreize verwendet werden.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Zielgruppe: Allgemeine Bevölkerung in Deutschland
- Regionen: Hamburg, Deutschland
- Frist: 2026, 2015 (Gründung der Initiative) und Mitte 2025 (Wiederaufnahme der Arbeit)
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Langfristige Wirkung der Olympischen Spiele auf Sportaktivität als gering eingestuft
- Investitionen in Großprojekte ohne nachweislichen Bedarf lenken Mittel von alltäglichen Bewegungsanreizen ab
- NOlympia Hamburg formiert seit 2015 gegen Olympiabewerbung wegen gefährdeter, ausgewogener Information
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Prüfen der langfristigen Effekte Olympischer Spiele auf die Sportaktivität
- Umleitung von Investitionen in alltägliche Bewegungsanreize statt in große Einzelprojekte
- Förderung dezentraler Sportstätten und Verbesserung der Sportmöglichkeiten
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