Hamburg erhält 1,9 Millionen Euro für Forschung zu dunkler Energie
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Forschung zur Quantengravitation in Hamburg
Hamburg () – Die Universität Hamburg hat eine neue Forschungsgruppe zur Quantengravitation eingerichtet, die mit rund 1,9 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird. Das teilte die Hochschule am Dienstag mit.
Die Nachwuchsgruppe unter Leitung von Max Wiesner soll untersuchen, wie sich fundamentale Phänomene wie die dunkle Energie auf Basis neuer Erkenntnisse in der Quantengravitation besser beschreiben lassen.
Ziel des auf fünf Jahre angelegten Projekts ist es, neue theoretische Methoden zu entwickeln, um bislang kaum verstandene Bereiche der Quantengravitation zu erschließen.
Diese Theorie versucht, die Gesetze der Schwerkraft mit denen der Quantenmechanik zu vereinen. Bisherige Modelle könnten das beobachtbare Universum nur unzureichend beschreiben, da sie auf vereinfachenden Annahmen beruhten, erklärte Wiesner.
Die Gruppe ist in das Exzellenzcluster „Quantum Universe“ und einen Sonderforschungsbereich eingebettet, eine Kollaboration zwischen der Universität Hamburg, dem DESY und der Technischen Universität München.
Die Förderung erfolgt über das Emmy Noether-Programm, das herausragenden Nachwuchswissenschaftlern den Aufbau einer eigenen Forschungsgruppe ermöglicht.
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