Schulze will Arbeitspflicht für Bürgergeldempfänger

7. Januar 2026

Regional - Sachsen-Anhalt - aktuelle Fakten und Einordnung

Rentenreform und Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt

() – CDU-Präsidiumsmitglied Sven Schulze (CDU) fordert vor der Klausur des CDU-Bundesvorstands in eine besondere Berücksichtigung der ostdeutschen Rentner bei der geplanten Rentenreform.

„Wichtig ist mir, dass die Kommission die Unterschiede zwischen Ost und West beachtet“, sagte der Wirtschaftsminister von dem „Stern“. In Ostdeutschland lebe eine Vielzahl der Rentner allein von der staatlichen Altersrente.

Im Westen hingegen hätten deutlich mehr Menschen Betriebsrenten und zudem länger privat vorgesorgt. „Eine Rentenreform darf den Osten nicht schlechter stellen“, erklärte Schulze, der Spitzenkandidat seiner Partei bei der Landtagswahl in -Anhalt am 6. September ist.

Offen zeigte sich Schulze für eine flexible Erhöhung des Renteneintrittsalters.

„Ich habe große Sympathie für ein flexibles Renteneintrittsalter anhand der Lebensarbeitszeit“, erklärte er. Er selbst sei erst nach dem Studium mit 26 ins Erwerbsleben eingestiegen: „Warum sollte für mich dasselbe Rentenalter gelten wie für meine Fußballfreunde, die mit 16 Jahren auf dem Bau oder in der Landwirtschaft angefangen haben?“

Außerdem versprach Schulze im Falle seiner Wahl zum Ministerpräsidenten Sachsen-Anhalts im September, sich für die Einführung einer Arbeitspflicht für junge, gesunde Bürgergeldempfänger einzusetzen.

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„Ich halte eine Arbeitspflicht für richtig und werde das Modell als Ministerpräsident unterstützen“, sagte Schulze. Leistungsempfänger müssten auch selbst etwas leisten.

„Entweder, indem sie sich qualifizieren, sich aktiv eine Arbeit suchen – oder eben gemeinnützig arbeiten.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Arbeitsamt in Aschersleben (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Berücksichtigung der Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland bei der Rentenreform gefordert.
  • Flexibles Renteneintrittsalter abhängig von der Lebensarbeitszeit wird unterstützt.
  • Arbeitspflicht für junge Bürgergeldempfänger soll eingeführt werden.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: ostdeutsche Rentner
  • Stärke: besondere Berücksichtigung bei Rentenreform
  • Bezug: Sachsen-Anhalt, Landtagswahl am 6. September

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Unterschiede in der Rentenversorgung zwischen Ost- und Westdeutschland
  • Hohe Anzahl alleinstehender Rentner in Ostdeutschland, die von staatlicher Altersrente leben
  • Forderung nach flexibler Renteneintrittsalter aufgrund unterschiedlicher Lebensarbeitszeiten
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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