Brantner kritisiert Zurückhaltung von Merz bei Sicherheitsgarantien

7. Januar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik: Sicherheitsgarantien für die Ukraine

() – Grünen-Chefin Franziska Brantner hat die Ankündigung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) scharf kritisiert, die Bundeswehr nicht direkt in der am geplanten Schutz durch europäische Truppen zu beteiligen.

„Wir dürfen uns in Europa nicht wegducken, falls es doch zu einem Waffenstillstand oder Friedensschluss kommt, der international abgesichert werden muss“, sagte Brantner der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe). „Sollte sich die Notwendigkeit ergeben, einen Frieden in der Ukraine gemeinsam mit unseren europäischen Partnern zu schützen, kann und darf sich dieser Solidarität nicht verweigern“, so die Grünen-Politikerin. „Die Sicherheitsgarantien müssen so robust ausgestaltet sein, dass die Ukraine ohne permanente Angst vor neuen russischen Angriffen in die Zukunft blicken kann. Alles andere wäre kein Frieden, sondern nur eine Kriegs-Pause auf Zeit“, sagte sie.

Brantner gab allerdings auch zu bedenken: „Bevor überhaupt über die Frage möglicher europäischer Sicherheitsgarantien oder gar einer Stationierung von Truppen in der Ukraine gesprochen werden kann, braucht es zunächst eines: die Zustimmung Wladimir Putins zu einem belastbaren Friedensabkommen.“ Ihre Hoffnung, dass er zu einem echten, verlässlichen Frieden bereit sei, sei allerdings gering, so Brantner.

Siehe auch:  Strack-Zimmermann kritisiert Merz-Angebot an Trump
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Franziska Brantner (Archiv)

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  • Kritik von Franziska Brantner an Friedrich Merz wegen geplanter Nicht-Beteiligung der Bundeswehr in der Ukraine.
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  • Bundeswehr soll nicht direkt in der Ukraine am Schutz durch europäische Truppen teilnehmen
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