Stromausfall: FDP fordert Wegner zu Rücktritt auf

8. Januar 2026

Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Politische Krisenbewältigung in Berlin

() – Der FDP-Bundesvorsitzende Christian Dürr hat den Rücktritt von Berlins Regierendem Bürgermeister, Kai Wegner (CDU), der wegen seines Krisenmanagements während des großflächigen Stromausfalls in Berlin in der Kritik steht, gefordert. „Wenn Wegner jetzt keine Konsequenzen zieht und zurücktritt, wird es zu einem Problem für Friedrich Merz“, sagte Dürr der „Bild“ (Freitagausgabe).

Dürr kritisierte Wegner scharf.

„Mit Kai Wegner hat die CDU in der Hauptstadt einen Regierungschef, der nichts von dem hält, was er versprochen hat und jetzt als Lügner entlarvt wurde“, sagte der FDP-Chef. „Ob bei Schulen, der Verkehrspolitik oder den Schulden. Mit Wegner ist alles noch schlimmer geworden. Vor allem Autofahrer sind nur noch genervt. Zusätzlich sagt er die Unwahrheit und gibt es tagelang nicht zu.“

Wegner hat am Mittwoch zugegeben, am vergangenen Samstag während des Stromausfalls Tennis gespielt zu haben.

Am Sonntag hatte Wegner Medienberichten zufolge erklärt, er sei von Beginn an in das Krisenmanagement eingebunden gewesen.

„Ich habe mich weder gelangweilt noch die Füße hochgelegt, sondern ich war den ganzen Tag am Telefon und habe versucht, zu koordinieren und mich bestmöglich zu informieren“, sagte er demnach. Er habe sich „zu Hause in seinem Büro eingeschlossen, im wahrsten Sinne“.

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Rund 19.900 Haushalte und 850 Gewerbe in den Stadtteilen Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde waren von der Versorgungsunterbrechung betroffen.

Alle betroffenen Stadtteile wurden am Mittwoch kurz nach 11 Uhr wieder mit Strom versorgt. Die Arbeiten an der von dem Brandanschlag betroffenen Kabelbrücke am Teltowkanal gingen letztlich schneller voran als gedacht.

Ursprünglich sollten sie erst am Donnerstagnachmittag abgeschlossen sein.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Christian Dürr (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Christian Dürr fordert Rücktritt von Kai Wegner wegen dessen Krisenmanagement während Stromausfall.
  • Wegner gab zu, während des Stromausfalls Tennis gespielt zu haben.
  • Rund 19.900 Haushalte und 850 Gewerbe waren vom Stromausfall betroffen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Kai Wegner (CDU), 19.900 Haushalte, 850 Gewerbe
  • Stärke der Kritik: FDP-Bundesvorsitzender Christian Dürr fordert Rücktritt, deutliche Vorwürfe zur Unfähigkeit
  • Regionen: Berlin (Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee, Lichterfelde), Stromversorgung wiederhergestellt am Mittwoch nach 11 Uhr

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Kritik am Krisenmanagement von Kai Wegner während des Stromausfalls
  • Vorwürfe der Unwahrheit und mangelnden Erfüllung von Versprechungen
  • Negative Auswirkungen auf Bürger, besonders Autofahrer, durch die aktuelle Politik

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Christian Dürr fordert den Rücktritt von Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner wegen seines Krisenmanagements während des Stromausfalls.
  • Wegner hat zugegeben, am Samstag Tennis gespielt zu haben, während er behauptete, in das Krisenmanagement eingebunden gewesen zu sein.
  • Rund 19.900 Haushalte und 850 Gewerbe wurden kurzfristig mit Strom versorgt, nachdem die Arbeiten an der Kabelbrücke schneller abgeschlossen wurden als ursprünglich geplant.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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