SPD kritisiert geplante Schließung von Studentenwohnheimen in NRW-Städten

9. Januar 2026

Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Wohnungsnot für Studierende in Nordrhein-Westfalen

() – Die SPD-Landtagsfraktion in hat die angekündigten Pläne der evangelischen Kirche im Rheinland kritisiert, aus Kostengründen Studierendenwohnheime in Düsseldorf, , und zu schließen. Das teilte der wissenschaftspolitische Sprecher der Fraktion, Bastian Hartmann, mit.

Gerade in den angespannten Wohnungsmärkten dieser Städte seien die Heime für viele Studierende die einzige Möglichkeit, in Hochschulnähe zu leben.

Hartmann verwies auf ein Gutachten im Auftrag des Wissenschaftsministeriums, wonach die Belegungsquote in den Wohnheimen der Studierendenwerke bei 95 bis 100 Prozent liege. Das Verhältnis von Wohnheimplätzen zur Anzahl der Studierenden sei mit 0,05 bis 0,09 extrem niedrig.

Die SPD-Fraktion habe deshalb bereits im Dezember einen Antrag für mehr sozialen Wohnungsbau eingebracht, der von der schwarz-grünen Landesregierung aber abgelehnt worden sei.

Die Regierungsfraktionen müssten sich fragen lassen, warum sie diesen Antrag ablehnten, wenn sie die Notwendigkeit zusätzlicher Plätze sähen, so Hartmann. Wer regiere, müsse auch handeln, anstatt mit dem Finger auf andere zu zeigen.

Die schwarz-grüne Landesregierung verschlafe ihre Amtszeit im Warmen, während die Wohnungsnot für Studierende zunehme.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Studentenhaus

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • SPD-Landtagsfraktion kritisiert Schließung von Studierendenwohnheimen durch evangelische Kirche im Rheinland.
  • Belegungsquote in Wohnheimen liegt zwischen 95 und 100 Prozent.
  • Antrag der SPD für mehr sozialen Wohnungsbau wurde von der schwarz-grünen Landesregierung abgelehnt.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • SPD-Landtagsfraktion Nordrhein-Westfalen
  • Studierende in Düsseldorf, Köln, Aachen und Bonn
  • Belegungsquote in Wohnheimen 95 bis 100 Prozent, Verhältnis Wohnheimplätze zu Studierenden 0,05 bis 0,09

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Schließung von Studierendenwohnheimen aus Kostengründen
  • Hohe Belegungsquote der vorhandenen Wohnheime (95-100%)
  • Niedriges Verhältnis von Wohnheimplätzen zu Studierenden (0,05-0,09)

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • SPD-Fraktion fordert mehr sozialen Wohnungsbau
  • Kritisiert Schließung von Studierendenwohnheimen
  • Drängt die Landesregierung zu konkreten Maßnahmen gegen Wohnungsnot

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