Seltene Arten in Bamberg entdeckt

12. Januar 2026

Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Naturschutz und Artenvielfalt in Bamberg

Bamberg () – Bei einer umfangreichen Naturschutzfachkartierung im Stadtgebiet Bamberg sind mehrere seltene und bedrohte Tierarten nachgewiesen worden. Das teilte die Untere Naturschutzbehörde der Stadt am Montag mit.

Erstmals konnte dabei der vom Aussterben bedrohte Kammmolch dokumentiert werden.

Insgesamt wurden 5.343 Artnachweise an 283 Fundorten erfasst. Die Untersuchung, die auf ausgewählten Flächen mit einer Gesamtgröße von rund 1.006,5 Hektar durchgeführt wurde, umfasste Vögel, Reptilien, Amphibien, Libellen, Tagfalter und Heuschrecken.

„Bamberg ist somit nicht nur besonders lebenswert für den Menschen, sondern auch für viele Tierarten“, sagte Thomas Fischer von der Unteren Naturschutzbehörde.

Bemerkenswert ist auch der Nachweis der Gelbbauchunke in einem privaten Gartenteich im Umfeld der . Der vollständige Schlussbericht der Kartierung, die erstmals seit Ende der 1990er Jahre in diesem Umfang stattfand, steht auf der Website der Stadt zum Download bereit.

Die Ergebnisse sollen im Frühjahr 2026 einem städtischen Gremium vorgestellt werden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Löwenzahn auf einer Wiese (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft: Stadt Bamberg, seltene und bedrohte Tierarten
  • starke Zielgruppen: Naturschutzbehörden, Umweltinteressierte, Einwohner von Bamberg
  • Zeitraum: Untersuchung seit Ende der 1990er Jahre, Ergebnisse Präsentation Frühjahr 2026

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Dokumentation mehrerer seltener und bedrohter Tierarten
  • Aufnahme des Kammmolchs, der vom Aussterben bedroht ist
  • Durchführung der Kartierung auf 1.006,5 Hektar mit 5.343 Artnachweisen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Dokumentation seltener und bedrohter Tierarten, einschließlich Kammmolch und Gelbbauchunke
  • Veröffentlichung des Schlussberichts der Kartierung auf der Website der Stadt
  • Ergebnisse werden im Frühjahr 2026 einem städtischen Gremium vorgestellt

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