Hamburger Linke fordern Rettung für gekürzte Jugendprojekte

13. Januar 2026

Hamburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Soziale Projekte in Hamburg gefährdet

() – Die Linksfraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft fordert Sofortmaßnahmen zur Rettung von Dutzenden sozialen Projekten für Kinder, Jugendliche und Familien. Der Senat habe die Projektmittel für die Kinder- und Jugendarbeit, für sozialräumliche Angebote sowie Integrationsmittel gekürzt, sagte der jugendpolitische Sprecher der Fraktion, David Stoop, am Dienstag.

Von diesem ’sozialen Kahlschlag‘ seien zahlreiche Projekte betroffen, erste mussten bereits schließen.

Der Landesjugendhilfeausschuss und Vertreter der freien Träger warnen demnach seit Dezember öffentlich vor einem Zusammenbruch der sozialen Infrastruktur. Die Kürzungen betreffen unter anderem offene Gruppenangebote, soziale Beratungen, Angebote für geflüchtete Mädchen und Familien, Ferienkurse sowie psychosoziale Unterstützung.

Betroffen seien besonders vulnerable Familien in Geflüchtetenunterkünften.

Mit einem Zusatzantrag zu einem CDU-Antrag für die Bürgerschaftssitzung an diesem Mittwoch drängt die Linksfraktion auf eine sofortige Zusage für den Weiterbetrieb der Projekte und deren Überführung in eine dauerhafte Regelförderung. Die Stärkung der Familien und das Kindeswohl dürfe nicht der Sparpolitik zum Opfer fallen, sagte Stoop.

Der Senat müsse seine Kürzungspolitik korrigieren.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Linksfraktion fordert Sofortmaßnahmen zur Rettung sozialer Projekte für Kinder und Familien.
  • Projektmittel für Kinder- und Jugendarbeit sowie Integrationsmittel wurden gekürzt.
  • Erste soziale Projekte mussten bereits schließen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind soziale Projekte für Kinder, Jugendliche und Familien in Hamburg
  • Besonders vulnerable Familien in Geflüchtetenunterkünften sind stark betroffen
  • Sofortmaßnahmen und dauerhafte Regelförderung werden gefordert, Frist und genaue Zahlen keine Angabe

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Kürzungen der Projektmittel für Kinder- und Jugendarbeit sowie Integrationsmittel durch den Senat
  • Warnungen des Landesjugendhilfeausschusses und freier Träger vor Zusammenbruch der sozialen Infrastruktur
  • Betroffenheit besonders vulnerabler Familien in Geflüchtetenunterkünften

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Linksfraktion fordert sofortige Zusage für den Weiterbetrieb sozialer Projekte
  • Dringlichkeit zur Überführung der Projekte in eine dauerhafte Regelförderung
  • Senat soll die Kürzungspolitik korrigieren
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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