Rehlinger weist Söder-Forderung zur Zusammenlegung von Bundesländern ab
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Politische Debatte im Saarland
Saarbrücken () – Die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) hat die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder, mehrere kleinere Bundesländer zusammenzulegen, scharf zurückgewiesen. Das teilte die Staatskanzlei in Saarbrücken am Dienstag mit.
Rehlinger sagte, sie freue sich zwar über den medialen Austausch, habe die Äußerungen aber erst kurz vor dem politischen Aschermittwoch erwartet.
Rehlinger wies Söders Logik zurück. Wenn man dieser folge, wäre Bayern bis 1987 nicht existent gewesen, da der Freistaat über 37 Jahre lang Nettoempfänger im Länderfinanzausgleich war.
Während dieser Zeit habe die Kohle-, Energie- und Industrieregion Saarland die Wirtschaft der gesamten Bundesrepublik gestützt. Der Stolz der Saarländer auf ihr Bundesland sei „Söder-resistent“, so die Ministerpräsidentin.
Sie kritisierte zudem, dass Söder heute gegen den Länderfinanzausgleich klagen wolle, den er selbst als bayerischer Finanzminister mit ausgehandelt habe.
Rehlinger lud den CSU-Politiker zu einem Besuch ein, um die Vorzüge des Saarlands kennenzulernen, warnte aber scherzhaft, er wolle danach vielleicht nicht mehr zurückkehren. Die saarländische Geschichte als Brücke zwischen Deutschland und Frankreich sei ein Alleinstellungsmerkmal.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Anke Rehlinger (Archiv) |
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