Laumann setzt weiter auf Rauchverbot in Autos

13. November 2025

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheitspolitik in Nordrhein-Westfalen

() – NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) kritisiert die Absage der Bundesregierung an ein Rauchverbot im Auto, wenn Schwangere oder Kinder dabei sind.

„Ich bin der Meinung, dass der Staat hier eine besondere Schutzpflicht gegenüber denjenigen hat, die sich nicht selbst schützen können“, sagte Laumann der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe). „Darum brauchen wir auch ein Rauchverbot in Fahrzeugkabinen in Anwesenheit von Minderjährigen oder Schwangeren – und zwar bundesweit.“

Laumann sagte weiter, es könne nicht sein, „dass die besondere Schutzpflicht in an einzelnen Ländergrenzen endet“. Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages sei bereits im Jahr 2015 zu der Erkenntnis gelangt, dass eine bundesrechtliche Regelung im Rahmen der konkurrierenden Gesetzgebung zulässig sei. „Vor diesem Hintergrund hoffe ich, dass der Deutsche Bundestag, der nun im Verfahren das letzte Wort hat, mehrheitlich dem Gesetzentwurf des Bundesrates zustimmt und damit zugleich bundesweit für den Gesundheitsschutz von Kindern, Jugendlichen und Schwangeren stimmt.“

Der Bundesrat hatte auf Initiative unter anderem von ein Rauchverbot in Autos bei Anwesenheit von Schwangeren und Kindern beschlossen. In ihrer Stellungnahme schrieb die Bundesregierung, es gebe gegen den Gesetzentwurf „verfassungsrechtliche Bedenken“.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Karl-Josef Laumann (Archiv)

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  • NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann kritisiert die Absage der Bundesregierung an ein Rauchverbot im Auto für Schwangere und Kinder.
  • Laumann fordert ein bundesweites Rauchverbot in Fahrzeugkabinen.
  • Der Bundesrat hat ein entsprechendes Gesetz beschlossen, die Bundesregierung äußerte verfassungsrechtliche Bedenken.

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