US-Börsen lassen nach – Öl deutlich teurer

13. Januar 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: US-Börsen und Zentralbankentwicklungen in New York

New York () – Die US-Börsen haben am Dienstag nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 49.192 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Nachdem das US-Justizministerium Ermittlungen gegen den Präsidenten der US-Zentralbank Federal Reserve, Jerome Powell, eingeleitet hat, die Powell selbst als „beispiellose Maßnahme“ bezeichnet, die im „größeren Zusammenhang der Drohungen und des anhaltenden Drucks der Regierung gesehen werden“ müssten, haben sich am Dienstag die Notenbanken anderer Länder und Währungsräume mit Powell solidarisch gezeigt. „Wir stehen in voller Solidarität mit dem Federal Reserve System und seinem Vorsitzenden Jerome H. Powell“, heißt es in einem Statement von EZB-Chefin Christine Lagarde und bislang 13 weiteren Zentralbankvertretern.

„Die Unabhängigkeit der Zentralbanken ist ein Eckpfeiler der Preis-, Finanz- und Wirtschaftsstabilität im Interesse der Bürger, denen wir dienen. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, diese Unabhängigkeit unter voller Achtung der Rechtsstaatlichkeit und der demokratischen Rechenschaftspflicht zu bewahren“, schreiben sie. „Vorsitzender Powell hat sein Amt mit Integrität ausgeübt, sich auf sein Mandat konzentriert und sich unermüdlich für das öffentliche Interesse eingesetzt. Für uns ist er ein angesehener Kollege, der von allen, die mit ihm zusammengearbeitet haben, hoch geschätzt wird.“

Siehe auch:  Nato-Staaten erhöhen wegen Raketenabwehr Einsatzbereitschaft

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1646 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8587 Euro zu haben.

Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 4.586 US-Dollar gezahlt (-0,2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 126,60 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 65,42 US-Dollar, das waren 2,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wallstreet

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Dow Jones um 0,8 Prozent gesunken, bei 49.192 Punkten.
  • US-Justizministerium hat Ermittlungen gegen Jerome Powell eingeleitet, als "beispiellose Maßnahme" bezeichnet.
  • EZB-Chefin Lagarde und 13 Zentralbankvertreter haben Solidarität mit Powell bekundet.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • US-Märkte betroffen: Dow (-0,8%), S&P 500 (-0,2%), Nasdaq (-0,2%)
  • Unabhängigkeit der Zentralbanken: betroffene Zielgruppen sind Bürger und Finanzmarktteilnehmer
  • Euro-Dollar-Wechselkurs: 1 Euro = 1,1646 US-Dollar; Ölpreis: 65,42 US-Dollar pro Fass (+2,4%)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Ermittlungen des US-Justizministeriums gegen Jerome Powell
  • Solidarität internationaler Zentralbanken mit Powell
  • Unabhängigkeit der Zentralbanken als Schlüssel zur wirtschaftlichen Stabilität

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Ermittlungen des US-Justizministeriums gegen Jerome Powell eingeleitet
  • Notenbanken zeigen Solidarität mit Powell und betonen Bedeutung der Zentralbankunabhängigkeit
  • EZB-Chefin und 13 weitere Zentralbankvertreter unterstützen Powell in einem öffentlichen Statement
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)