Hamburger Linksfraktion fordert Verbot von Böllern und Raketen

14. Januar 2026

Hamburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftliche Debatte über Feuerwerksverbot in Hamburg

() – Die Linksfraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft fordert ein Ende des privaten Verkaufs von Böllern und Raketen. Das teilte der umweltpolitische Sprecher der Fraktion, Stephan Jersch, am Mittwoch mit.

Anlass ist ein Antrag, den die Fraktion in die Bürgerschaft eingebracht hat.

Jersch verwies auf Rettungskräfte im Ausnahmezustand, vermüllte Straßen und schockierte Tiere zu Silvester. Er kritisierte, dass das Bundesinnenministerium ein Böllerverbot bislang als „unverhältnismäßig“ abgelehnt habe und auch der Hamburger Senat wenig handlungsfreudig sei.

Umfragen zeigten jedoch, dass eine Mehrheit der Bevölkerung ein Ende der privaten Böllerei befürworte, so Jersch.

Der Antrag fordert den Senat auf, sich auf Bundesebene für ein Verkaufsverbot von Feuerwerkskörpern der Kategorie 2 einzusetzen. Alternativen wie stilles Feuerwerk oder Drohnenshows sollen gefördert werden.

Zudem wird die Prüfung öffentlicher Feuerwerke in den Bezirken und die Ausweisung von Feuerwerksverbotszonen, etwa vor Krankenhäusern, verlangt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Feuerwerksverkauf (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Linksfraktion in Hamburg fordert Ende des privaten Verkaufs von Böllern und Raketen
  • Antrag für Verkaufsverbot von Feuerwerkskörpern der Kategorie 2 auf Bundesebene eingebracht
  • Prüfung öffentlicher Feuerwerke und Ausweisung von Feuerwerksverbotszonen verlangt

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: Rettungskräfte, Anwohner, Tiere
  • Region: Hamburg, Deutschland
  • Frist: Unklar, jedoch Dringlichkeit geäußert, um auf Bundesebene aktiv zu werden

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Rettungskräfte im Ausnahmezustand während Silvester
  • Vermüllte Straßen und Schock von Tieren durch Feuerwerk
  • Mehrheit der Bevölkerung spricht sich für ein Ende der privaten Böllerei aus

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Ende des privaten Verkaufs von Böllern und Raketen fordern
  • Förderung von Alternativen wie stillem Feuerwerk oder Drohnenshows
  • Prüfung öffentlicher Feuerwerke und Ausweisung von Feuerwerksverbotszonen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH