Prozess gegen Syrer wegen IS-Mitgliedschaft in Düsseldorf beginnt

14. Januar 2026

Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Terrorismusverdacht im Oberlandesgericht Düsseldorf

() – Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat die Anklage gegen einen 23-jährigen Syrer wegen des Vorwurfs der versuchten Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung zur Hauptverhandlung zugelassen. Das teilte das Gericht am Mittwoch mit.

Der Mann soll versucht haben, sich der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) anzuschließen.

Die Hauptverhandlung soll am 20. Januar um 10:30 Uhr beginnen. Bislang sind bis Ende April 21 Verhandlungstermine angesetzt.

Der Angeklagte Mamdouh A., zuletzt wohnhaft in , befindet sich seit seiner Festnahme im August 2025 in Untersuchungshaft.

Laut Anklage soll der Mann über den Messenger-Dienst Telegram den Treueeid auf den IS-Kalifen abgelegt und die ernsthafte Absicht erklärt haben, ein Selbstmordattentat in zu verüben. Er habe anschließend mit der konkreten Planung seiner Ausreise begonnen

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Justicia (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: 23-jähriger Syrer, Mamdouh A.
  • Region: Leverkusen, Deutschland
  • Zeitraum: Hauptverhandlung am 20. Januar; Verhandlungstermine bis Ende April 2025

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Versuchte Mitgliedschaft in der terroristischen Vereinigung Islamischer Staat (IS)
  • Abgabe eines Treueeids über Telegram
  • Planung eines Selbstmordattentats in Syrien

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Anklage gegen 23-jährigen Syrer wegen versuchter Mitgliedschaft in terroristischer Vereinigung zugelassen
  • Hauptverhandlung beginnt am 20. Januar, 21 Verhandlungstermine bis Ende April angesetzt
  • Angeklagter in Untersuchungshaft seit August 2025
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH