Bundesregierung macht sich keine Sorgen um Koalitionsfrieden

14. Januar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik: Spannungen in der Berliner Koalition

() – Die Bundesregierung macht sich nach eigenen Angaben trotz Spannungen zwischen Union und SPD wegen Steuervorschlägen der Sozialdemokraten keine Sorgen um den Koalitionsfrieden.

Er schätze diesen derzeit als „sehr gut“ ein, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Mittwoch in Berlin auf Anfrage der . Es handele sich um einen „völlig normalen politischen Vorgang“, dass Parteien und Fraktionen ihre Vorschläge machen und diese in das Regierungshandeln einfließen.

„Diese Vorschläge stehen für sich“, so Kornelius. Die Bundesregierung kommentiere das zu diesem Zeitpunkt nicht. „Insofern erleben wir einen normalen Prozess.“ Er werbe dafür, „normale politische demokratische Entscheidungsfindungsprozesse auch in ihrer Dynamik nicht immer als konfrontativ zu sehen, sondern als Interessensausgleich von unterschiedlichen Parteien und Teilnehmern in diesem politischen Betrieb“.

Zuvor hatte die SPD Pläne für eine Reform der Erbschaftsteuer vorgestellt, die für Unmut beim Koalitionspartner sorgten. So sagte etwa der Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand (PKM), Christian von Stetten, der „Bild“, dass die „Steuererhöhungspläne der SPD“ ein „Frontalangriff auf die deutschen Familienunternehmen und das Ende des letzten Jahres ausgerufenen Koalitionsfriedens“ seien.

Siehe auch:  Grüne wollen mehr Polizei an Bahnhöfen
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Friedrich Merz und Lars Klingbeil (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Regierung sieht aktuellen Koalitionsfrieden als "sehr gut" an
  • SPD schlägt Reform der Erbschaftsteuer vor, was Unmut bei der Union auslöst
  • SPD-Pläne werden als "Frontalangriff auf deutsche Familienunternehmen" kritisiert

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft Union und SPD
  • betroffen sind deutsche Familienunternehmen
  • Vorschläge zur Erbschaftsteuer, aktuell in Diskussion

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Spannungen zwischen Union und SPD wegen Steuervorschlägen der SPD
  • Reformpläne der Erbschaftsteuer erzeugen Unmut beim Koalitionspartner
  • Wahrnehmung von Vorschlägen als "Frontalangriff" auf Familienunternehmen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Regierung sieht aktuellen Koalitionsfrieden als stabil an
  • Regierung kommentiert Steuerpläne der SPD nicht
  • Parteien machen Vorschläge im normalen politischen Prozess
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