Schlachtmenge von Geflügel in NRW erreicht Höchststand

15. Januar 2026

Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftliche Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen

() – Die gewerblichen Schlachtunternehmen in haben im vergangenen Jahr rund 1,6 Millionen Tonnen Schweinefleisch erzeugt. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, stieg die Menge damit das zweite Jahr in Folge, liegt aber deutlich unter dem Niveau von 2010.

Der Schwerpunkt der Schweineschlachtungen lag im Regierungsbezirk Münster, auf den 43,6 Prozent des Schlachtgewichtes entfielen.

Bei Rindern setzte sich der seit 2015 anhaltende Rückgang fort. Die Schlachtmenge sank im Langzeitvergleich zu 2010 um mehr als ein Viertel auf einen neuen Tiefstand von rund 160.300 Tonnen.

Mehr als die Hälfte des erzeugten Rindfleischs stammte aus dem Regierungsbezirk Detmold. Eine gegenläufige Entwicklung gab es bei Geflügel: Hier erreichte die Schlachtmenge mit 58.300 Tonnen einen neuen Höchstwert und liegt ein Viertel über dem Stand von 2010.

Die nordrhein-westfälische Wirtschaft importierte im vergangenen Jahr über 682.000 Tonnen Fleisch und Fleischerzeugnisse.

Während die Importmenge insgesamt auf ähnlichem Niveau wie 2010 blieb, stieg der Warenwert um 52 Prozent auf rund 2,5 Milliarden Euro. Die Exportmenge von Fleisch und Fleischerzeugnissen aus NRW ging im gleichen Zeitraum um 17,5 Prozent zurück, der Wert stieg jedoch um 16,7 Prozent.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Hühner

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • 1,6 Millionen Tonnen Schweinefleisch erzeugt in 2022, 2. Jahr in Folge steigend, aber unter dem Niveau von 2010.
  • Rindfleischproduktion sank auf 160.300 Tonnen, Rückgang von über 25 % seit 2010.
  • Höchstwert bei Geflügelschlachtungen mit 58.300 Tonnen, ein Viertel über dem Stand von 2010.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft gewerbliche Schlachtunternehmen in Nordrhein-Westfalen
  • Schlachtleistung: 1,6 Millionen Tonnen Schweinefleisch, 160.300 Tonnen Rindfleisch, 58.300 Tonnen Geflügel
  • Import von 682.000 Tonnen Fleisch, Wert 2,5 Milliarden Euro; Exportrückgang um 17,5 Prozent

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Anstieg der Schweinefleischproduktion in NRW auf 1,6 Millionen Tonnen, aber unter dem Niveau von 2010
  • Rückgang der Rindfleischproduktion um mehr als ein Viertel seit 2010
  • Höchstwert bei Geflügelschlachtungen mit 58.300 Tonnen, ein Viertel über 2010

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Keine Angabe
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