Messerangriff in Ulmer Elektronikmarkt endet mit Schüssen
Baden-Württemberg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft: Messerangriff in Ulmer Geschäft
Ulm () – Nach einem Messerangriff in einem Ulmer Elektronikfachhandel hat die Polizei von der Schusswaffe Gebrauch gemacht. Das teilten die Staatsanwaltschaft Ulm und das Polizeipräsidium Ulm am Donnerstag mit.
Der Vorfall hatte sich bereits am Mittwoch, dem 14. Januar, in der Blaubeurer Straße ereignet.
Drei Mitarbeiter des Geschäfts wurden verletzt. Ein 25-jähriger Geschädigter schwebt weiterhin in kritischem Zustand und wird intensivmedizinisch behandelt.
Ein 22-jähriger Mann konnte das Krankenhaus nach einer leichten Verletzung bereits wieder verlassen. Eine 36-jährige Kollegin, die dem 25-Jährigen zu Hilfe eilen wollte, erlitt ebenfalls leichte Verletzungen, die ambulant versorgt wurden.
Gegen den 29-jährigen tatverdächtigen Mann aus Eritrea, der sich ebenfalls in intensivmedizinischer Behandlung befindet und nicht vernehmungsfähig ist, wurde Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an. Zeugen werden gebeten, eventuelle Videoaufnahmen über das Online-Hinweisportal der Polizei Baden-Württemberg zur Verfügung zu stellen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizeistreife im Einsatz |
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