Saarland fördert Anwerbung ausländischer Pflegekräfte

16. Januar 2026

Regional - Saarland - aktuelle Fakten und Einordnung

Pflegekräftemangel im Saarland angegangen

() – Das saarländische Sozialministerium unterstützt erstmals Pflegeheime und ambulante Dienste bei der Anwerbung von Pflegepersonal aus dem Ausland. Damit solle dem akuten Personalmangel begegnet und die wohnortnahe Versorgung gestärkt werden, teilte Sozialminister Magnus Jung (SPD) am Freitag mit.

Die Anwerbung sei für viele Einrichtungen zu teuer und zu kompliziert.

Während Kliniken im bereits internationale Pflegekräfte beschäftigen, stehen Pflegeeinrichtungen und ambulante Dienste laut Ministerium vor großen Herausforderungen. Die Kosten von 10.000 bis 15.000 Euro pro Anwerbung seien für kleinere, inhabergeführte Betriebe oft nicht zu stemmen.

Zudem sei die Altenpflege in vielen Herkunftsländern weniger bekannt oder habe ein schlechteres Image als die Arbeit im Krankenhaus.

Gefördert werden bis zu 50 Prozent der Anwerbekosten, maximal jedoch 6.000 Euro pro Person. Voraussetzung ist, dass die Einrichtung im Saarland liegt, ein unbefristeter Vertrag oder eine verbindliche Ausbildungszusage vorliegt und keine Länder auf der sogenannten WHO-Liste umworben werden.

Die Richtlinie gilt bis Ende 2027

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Medizinisches Personal in einem Krankenhaus (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Saarländisches Sozialministerium unterstützt erstmals Pflegeheime und ambulante Dienste bei Anwerbung von Pflegepersonal aus dem Ausland
  • Förderung von bis zu 50% der Anwerbekosten, maximal 6.000 Euro pro Person
  • Richtlinie gilt bis Ende 2027

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Pflegeheime und ambulante Dienste im Saarland
  • bis zu 50% Förderung der Anwerbekosten, maximal 6.000 Euro pro Person
  • Richtlinie gilt bis Ende 2027

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Akuter Personalmangel in Pflegeeinrichtungen
  • Hohe Anwerbekosten (10.000 bis 15.000 Euro) für kleinere Betriebe
  • Schlechteres Image der Altenpflege in vielen Herkunftsländern

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Unterstützung von Pflegeheimen und ambulanten Diensten bei der Anwerbung von Pflegepersonal aus dem Ausland
  • Förderung von bis zu 50 Prozent der Anwerbekosten, maximal 6.000 Euro pro Person
  • Voraussetzung: Einrichtung muss im Saarland liegen und unbefristeter Vertrag oder Ausbildungszusage bestehen
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