Hafen Rotterdam stellt sich auf gesunkene Umschlagmenge 2025 ein

16. Januar 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Rückgang im Rotterdamer Hafen

Rotterdam () – Der Rotterdamer Hafen hat ein mäßiges 2025 hinter sich und rechnet damit, dass der Umschlag im vergangenen Jahr gesunken ist. Europas größter Hafen hat das Minus aus dem ersten Dreivierteljahr wohl nicht im Schlussquartal kompensieren können, wie Vorstandsvorsitzender Boudewijn Siemons der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Samstagausgabe) sagte.

In den ersten neun Monaten war die Umschlagmenge um 2,6 Prozent auf 320 Millionen Tonnen gesunken. Dazu trug bei, dass das Umschlagvolumen von Eisenerz und Schrott um ein Achtel schrumpfte, maßgeblich wegen der gesunken deutschen Stahlproduktion.

Eine Anzahl Segmente habe rückläufige Geschäfte gesehen, das Containergeschäft dagegen ein Plus verzeichnet, sagte Siemons. „Ansonsten waren es einfach keine sehr starken neun Monate, und wenn ich doch einen kleinen Spoiler-Alarm auf die Jahreszahlen geben darf, dann erwarte ich nicht, dass das Minus der neun Monate in einem Quartal vollständig umgekehrt wird.“

Offenkundig sind konjunkturelle Impulse ausgeblieben: Wirtschaftlich gesehen habe man im vierten Quartal keine „enormen Entwicklungen“ gesehen, sagte Siemons. Ein einziges Quartal müsste ja nun drei vorangegangene Quartale kompensieren. „Und ich denke nicht, dass das sehr realistisch ist.“

Siehe auch:  Inflationsrate im Jahr 2025 durchschnittlich bei 2,2 Prozent
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Rotterdam (Archiv)

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  • Rückgang des Umschlagvolumens von Eisenerz und Schrott um ein Achtel wegen gesunkener deutscher Stahlproduktion
  • Containergeschäft verzeichnete ein Plus, aber insgesamt keine starken neun Monate für den Hafen

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betroffen: Rotterdamer Hafen, europäische Stahlindustrie
  • Rückgang: 2,6 Prozent auf 320 Millionen Tonnen in den ersten neun Monaten
  • keine nennenswerten wirtschaftlichen Entwicklungen im vierten Quartal erwartet

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  • Rückgang des Umschlags um 2,6 Prozent auf 320 Millionen Tonnen
  • Schrumpfung des Umschlagvolumens von Eisenerz und Schrott wegen gesunkener deutscher Stahlproduktion
  • Ausbleiben konjunktureller Impulse im vierten Quartal

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