Bundesregierung deutet "Reaktionen" auf US-Grönland-Strafzoll an

17. Januar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftspolitik zwischen den USA und Europa

() – Nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, gegen , und andere europäische Länder Strafzölle zu verhängen, bis ein Verkauf von Grönland erfolgt, hat das Kanzleramt relativ schnell reagiert – wenn auch diplomatisch-zurückhaltend.

„Die Bundesregierung hat die Äußerungen des US-Präsidenten zur Kenntnis genommen“, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Samstagabend. Man befinde sich „in engster Abstimmung mit den europäischen Partnern“. Der Regierungssprecher weiter: „Gemeinsam werden wir zur gegebenen Zeit über geeignete Reaktionen entscheiden.“

Trump will ab dem 1. Februar für alle Waren aus Dänemark, Norwegen, , Frankreich, Deutschland, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden und einen Zoll von 10 Prozent erheben. Am 1. Juni soll sich der Tarif dann sogar auf 25 Prozent erhöhen. „Dieser Zoll ist so lange fällig und zu entrichten, bis ein Abkommen über den vollständigen Kauf Grönlands erzielt ist“, sagte Trump am Samstag.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundeskanzleramt im Januar 2026

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • US-Präsident Trump kündigt Strafzölle auf Waren aus mehreren europäischen Ländern an.
  • Ab dem 1. Februar sollen 10 Prozent Zoll erhoben werden, ab dem 1. Juni Anhebung auf 25 Prozent.
  • Zollmaßnahmen gelten bis zum Abschluss eines Verkaufs von Grönland.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Dänemark, Deutschland, Norwegen, Schweden, Frankreich, Vereinigtes Königreich, Niederlande, Finnland betroffen
  • Zoll von 10 Prozent ab 1. Februar, Erhöhung auf 25 Prozent ab 1. Juni
  • Zoll gilt bis zum Abschluss eines Abkommens über den Verkauf Grönlands

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Ankündigung von Strafzöllen durch US-Präsident Trump als Druckmittel für den Verkauf Grönlands
  • Diplomatische Reaktion der Bundesregierung zur Koordination mit europäischen Partnern
  • Geplante Erhöhung der Zölle auf 25 Prozent als weiterer Provokationsschritt

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Bundesregierung hat Äußerungen des US-Präsidenten zur Kenntnis genommen
  • Engste Abstimmung mit europäischen Partnern
  • Gemeinsame Entscheidung über geeignete Reaktionen in Aussicht gestellt
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH