Studie: Wirtschaftswachstum im Südwesten erfordert mehr Fachkräfte

19. Januar 2026

Baden-Württemberg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft und Fachkräftebedarf in Baden-Württemberg

() – Eine neue Studie des Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) zeigt, dass bei anziehender Konjunktur und steigenden Investitionen einen erhöhten Bedarf an qualifizierten Fachkräften haben wird. Das teilte Arbeitsagentur am Montag mit.

Die Untersuchung im Auftrag der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit analysierte die Jahre 2008 bis 2023 und kommt zu dem Schluss, dass Erweiterungsinvestitionen und Produktinnovationen den Fachkräftebedarf steigern.

Martina Musati, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion, wies auf die demografische Herausforderung hin.

In den nächsten zehn Jahren werden im Südwesten etwa 1,2 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Die nachrückenden Jahrgänge seien im Schnitt um knapp 40 Prozent kleiner.

Daher sei es entscheidend, jetzt in Aus- und Weiterbildung zu investieren, teilte Musati mit.

Laut der Studie ist der Anteil der Betriebe mit Investitionen zwischen 2008 und 2023 von über 60 auf unter 50 Prozent gesunken. Positiv sei jedoch, dass mehr als die Hälfte der investierenden Unternehmen auf wachstumsfördernde Erweiterungsinvestitionen setze.

Gleichzeitig stieg der Anteil innovativer Betriebe von knapp 40 auf rund 50 Prozent. Bereits heute hat fast jeder vierte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Baden-Württemberg einen akademischen Abschluss, mehr als im Bundesdurchschnitt.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundesagentur für Arbeit (Archiv)

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  • Erhöhter Bedarf an qualifizierten Fachkräften in Baden-Württemberg bis 2023 aufgrund anziehender Konjunktur und steigender Investitionen.
  • In den nächsten zehn Jahren scheiden etwa 1,2 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte aus dem Erwerbsleben aus.
  • Anteil der Betriebe mit Investitionen sank von über 60 auf unter 50 Prozent; innovierende Betriebe stiegen von knapp 40 auf rund 50 Prozent.

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  • 1,2 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte werden in den nächsten zehn Jahren ausscheiden
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  • Anziehende Konjunktur und steigende Investitionen erfordern mehr qualifizierte Fachkräfte
  • Demografische Herausforderungen: 1,2 Millionen Beschäftigte scheiden aus, nachrückende Jahrgänge kleiner
  • Rückgang der Betriebe mit Investitionen von über 60 auf unter 50 Prozent, jedoch Anstieg innovativer Betriebe von knapp 40 auf rund 50 Prozent
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