Niedersachsens Gesundheitsminister begrüßt geplante Reform der Ärztegebühren

19. Januar 2026

Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheitspolitik in Niedersachsen im Fokus

() – Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi hat die vom Bund angekündigte Novellierung der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) begrüßt. Das teilte sein Ministerium in Hannover mit.

Philippi zufolge ist die seit Jahrzehnten nicht reformierte GOÄ nicht mehr zeitgemäß und das Leistungsverzeichnis stark veraltet.

Neue Behandlungsmethoden seien darin nicht abgebildet und müssten über unsichere Analogziffern abgerechnet werden, so der Minister. Er forderte einen zügigen Entwurf des Bundes, um die Reform noch in diesem Jahr umsetzen zu können.

Das neue Gebührenverzeichnis müsse den aktuellen medizinischen Stand abbilden und die Abrechnung von Zusatzleistungen vereinfachen.

Zudem sollten digitalisierte Rechnungsstellungen und Verfahren gestärkt werden. wolle sich konstruktiv in den weiteren Gesetzgebungsprozess einbringen.

Die GOÄ regelt die Abrechnung von Leistungen zwischen Privatärzten und privat versicherten Patienten.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Arztpraxis für Allgemeinmedizin

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft: privatärztliche Leistungen, privat versicherte Patienten
  • Region: Niedersachsen
  • Frist: Reform soll noch in diesem Jahr umgesetzt werden

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • seit Jahrzehnten nicht reformierte GOÄ ist nicht mehr zeitgemäß
  • Leistungsverzeichnis stark veraltet und deckt neue Behandlungsmethoden nicht ab
  • notwendige Abrechnung über unsichere Analogziffern

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Gesundheitsminister fordert zügigen Entwurf des Bundes zur Reform der GOÄ
  • Einsatz für Abbildung neuer Behandlungsmethoden im Gebührenverzeichnis
  • Unterstützung digitalisierter Rechnungsstellungen und Verfahren
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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