Mann in Friedrichshafen nach Hammerangriff in Klinik untergebracht
Baden-Württemberg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaftliche Gewalt in Friedrichshafen
Friedrichshafen () – Ein 38-jähriger Mann hat am Samstag in einer Gemeinschaftsunterkunft in Friedrichshafen einen Mitbewohner mit einem Hammer schwer verletzt. Das teilten die Staatsanwaltschaft und das Polizeipräsidium Ravensburg am Montag mit.
Der 61-jährige Geschädigte musste notoperiert werden, befindet sich laut Angaben aber nicht in Lebensgefahr.
Der Vorfall habe sich am Samstagvormittag gegen 10:00 Uhr im Gemeinschaftsbad einer Unterkunft in der Paulinenstraße ereignet. Aus einem zunächst verbalen Streit heraus soll der 38-Jährige einen Hammer ergriffen und dem Älteren einen Schlag gegen den Kopf versetzt haben.
Zudem soll er das Mobiltelefon des Opfers zerstört haben. Der Tatverdächtige war den Behörden bereits durch frühere Verhaltensauffälligkeiten in der Unterkunft aufgefallen.
Gegen den 38-jährigen nigerianischen Staatsangehörigen wird wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt.
Eine Haftrichterin ordnete aufgrund seines Gesundheitszustands zunächst die Unterbringung in der geschlossenen Abteilung eines Fachkrankenhauses an. Die Kriminalpolizeidirektion Friedrichshafen führt die Ermittlungen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Krankenhaus |
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