Linke fordert besseren Schutz für CSDs in Sachsen-Anhalt
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Gesellschaftliche Sicherheit für CSDs in Sachsen-Anhalt
Magdeburg () – Die Fraktion Die Linke im Landtag von Sachsen-Anhalt hat einen besseren Schutz für Christopher Street Days (CSD) im Land gefordert. Dies teilte die Fraktionsvorsitzende Eva von Angern am Montag mit.
Sie reagierte damit auf eine parlamentarische Anfrage zur CSD-Saison 2025, die demnach weitestgehend störungsfrei verlaufen sei.
Auffällig sei jedoch die Mobilisierung extrem rechter Verbände gegen die Teilnehmenden der Veranstaltungen gewesen. „Gegen jeden CSD wird von der extrem rechten Szene mobilisiert“, sagte von Angern.
Diese Gegenproteste seien zwar kleiner, aber nicht harmloser. Es komme immer wieder zu gezielten Störaktionen, Beleidigungen oder auch körperlichen Angriffen.
Das Tragen verfassungsfeindlicher Symbole, das Zeigen des „Hitler-Grußes“ oder das Mitführen von Waffen seien gezielte Angriffe auf die Demokratie, so die Politikerin.
Wer CSDs attackiere, greife auch Grundrechte an. Ihre Fraktion setze sich daher für eine konsequente Bekämpfung des Rechtsextremismus und einen besseren Schutz der Veranstaltungen ein.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Parade zum Christopher-Street-Day (Archiv) |
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