Staatsschutzprozess gegen Mann aus Freudenstadt wegen Unterstützung der Kaiserreichsgruppe beginnt in Stuttgart
Baden-Württemberg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Staatsschutzverfahren in Stuttgart gegen Terrorverdacht
Stuttgart () – Das Oberlandesgericht Stuttgart hat ein Staatsschutzverfahren gegen einen 41-jährigen Mann aus dem Landkreis Freudenstadt eröffnet. Das teilte das Gericht am Dienstag mit.
Dem Angeklagten wird vorgeworfen, die als terroristisch eingestufte ‚Kaiserreichsgruppe‘ unterstützt und Beihilfe zur Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens geleistet zu haben.
Laut Anklage der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart soll der Mann die Pläne der Gruppierung spätestens seit Ende Februar 2022 gekannt und sie aktiv gefördert haben. Die ‚Kaiserreichsgruppe‘ habe laut den Ermittlern die gewaltsame Beseitigung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und deren Ersetzung durch ein autoritäres System nach dem Vorbild des Kaiserreichs von 1871 geplant.
Zu den mutmaßlichen Vorhaben zählten bundesweite Anschläge auf die Energieversorgung und die Entführung des damaligen Gesundheitsministers Karl Lauterbach.
Die Hauptverhandlung beginnt am Dienstag, dem 12. Februar 2026, um 9:00 Uhr vor dem 2. Strafsenat unter Vorsitz von Hans-Jürgen Wenzler im Saal 18 des Stuttgarter Oberlandesgerichts. Weitere Verhandlungstermine sind für Ende Februar und Anfang März angesetzt.
Das Oberlandesgericht Koblenz hatte bereits im März 2025 vier mutmaßliche Gründungsmitglieder der Gruppe zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Justicia |
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