Linke kritisiert möglichen Stellenabbau bei IAV in Stollberg

20. Januar 2026

Regional - Sachsen - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Sorgen um Arbeitsplätze in Stollberg

Stollberg () – Die sächsische Linke hat die laut IG Metall geplanten Stellenstreichungen beim Automobilzulieferer IAV in Stollberg scharf kritisiert. Der Landesvorsitzende Marco Böhme teilte am Dienstag mit, dass die Pläne aus seiner Sicht ein Wortbruch gegenüber der Belegschaft seien.

Die Beschäftigten hätten in der Vergangenheit bereits durch Lohnverzicht und Arbeitszeitverkürzungen zum Erhalt des Standorts beigetragen.

Böhme kritisierte, dass die Belegschaft nun über ausgesetzte Lohnsteigerungen und weitere Arbeitszeitabsenkungen den geplanten Personalabbau selbst finanzieren solle. Dies sei ein inakzeptabler Griff in die Taschen der Mitarbeiter, während Managementfehler eingestanden würden.

Die Linke unterstütze die Forderungen der IG Metall und der Beschäftigten vor Ort.

Frank Dittrich, Kreisvorsitzender der Linken in , forderte den Mutterkonzern Volkswagen auf, sich seiner Verantwortung für den Standort Stollberg nicht zu entziehen. Die Partei kündigte an, den Konflikt in den Sächsischen Landtag zu tragen und die Staatsregierung in die Pflicht zu nehmen.

Es gehe um hunderte hochwertige Industriearbeitsplätze und die Zukunft der gesamten Region.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Linken-Parteitag (Archiv)

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  • Geplante Stellenstreichungen bei IAV in Stollberg werden von der sächsischen Linken kritisiert.
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  • Unterstützung der Forderungen der IG Metall Chemnitz und der Beschäftigten vor Ort
  • Aufruf an Volkswagen, Verantwortung für den Standort Stollberg zu übernehmen
  • Konflikt wird in den Sächsischen Landtag getragen, Staatsregierung wird in die Pflicht genommen

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