Regierungssprecher zu Grönland: "Wir lassen uns nicht erpressen"
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Politik: Deutschland und Europa im Grönland-Konflikt
Berlin () – Im Streit um Grönland ist die deutsche Bundesregierung mit der Geschlossenheit Europas zufrieden. „Wir haben eben auch klar gemacht, dass wir uns an dieser Stelle nicht erpressen lassen“, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer am Freitag auf Anfrage der in Berlin.
„Die Geschlossenheit Europas war hier richtig und ist vielleicht auch eine Blaupause für die Zukunft.“ Deutschland sei im Vorfeld der Gespräche zwischen dem US-Präsidenten und Nato-Generalsekretär Mark Rutte am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos „in verschiedenen Konstellationen beteiligt“ gewesen.
Insgesamt zeigte sich der Regierungssprecher erleichtert mit dem Verhandlungsergebnis, nachdem Trump die ursprünglich für 1. Februar gegen Dänemark, Deutschland und andere europäische Staaten angekündigten Strafzölle abgesagt hatte. „Wir hätten uns auch ein paar andere Szenarien vorstellen können, wie es weitergegangen wäre“, sagte Meyer dazu auf dts-Anfrage.
Gleichzeitig kündigte der Regierungssprecher ein weiteres Engagement Deutschlands an, sowohl politisch als auch militärisch. „Als sicherheitspolitischer Akteur bringen wir uns auch als Deutschland natürlich aktiv in die Diskussion weiter ein“, sagte Meyer. Und: „Wir unterstützen alle Initiativen, die die Sicherheit in der Arktis und im Nordatlantik im Nato-Rahmen entsprechend auch stärken werden.“ Dabei verwies er auf die „Erkundungsmission“ auf Grönland, an der Deutschland mit einem guten Dutzend Soldaten beteiligt war. Für Details zu einem weiteren deutschen Beitrag sei es jetzt aber noch zu früh.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Schild mit der Aufschrift „Greenland is not for sale“ am 19.01.2026 |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Deutschland ist zufrieden mit der Geschlossenheit Europas im Grönland-Streit.
- Trump hat die angekündigten Strafzölle gegen Dänemark, Deutschland und andere europäische Staaten abgesagt.
- Deutschland kündigt weiteres politisches und militärisches Engagement in der Arktis und im Nordatlantik an.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffene: Deutschland, Dänemark, andere europäische Staaten
- Stärke: Erleichterung über abgesagte Strafzölle (1. Februar), zwei bis drei Punkte zu politischem und militärischem Engagement
- Region: Arktis, Nordatlantik, Bezug auf Grönland
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Deutschlands Zufriedenheit mit der Geschlossenheit Europas im Grönland-Streit
- Absage von Strafzöllen durch Trump als positives Verhandlungsergebnis
- Engagierte Rolle Deutschlands in sicherheitspolitischen Fragen in der Arktis und im Nordatlantik
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Deutschland beteiligt sich aktiv an Diskussionen zur Sicherheit in der Arktis und im Nordatlantik im Nato-Rahmen.
- Unterstützung von Initiativen, die die Sicherheit in der Region stärken.
- Teilnahme an einer Erkundungsmission auf Grönland mit einem Kontingent von Soldaten.
- Grüne kritisieren Festhalten an Grenzkontrollen - 4. Mai 2026
- Zoll entdeckt 14 Dackelwelpen und zwei tragende Hündinnen - 4. Mai 2026
- Kaiserschnittrate auf Höchststand - 4. Mai 2026
