Wahlplakate trotzen laut Umfrage Sozialen Medien

24. Januar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Sichtbarkeit von Wahlwerbung in Deutschland

() – Die klassischen Wahlplakate taugen offenbar immer noch, wenn es um die Sichtbarkeit politischer Parteien geht. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung, über die die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks “ berichten.

Demnach konnten sich fast alle befragten Wahlberechtigten (93 Prozent) nach der Bundestagswahl 2025 an Plakatwerbung von mindestens einer Partei erinnern. Es folgten die Wahlwerbung im Briefkasten (58 Prozent), Werbestände auf der Straße (54 Prozent), Printanzeigen (47 Prozent) sowie Werbung in Sozialen Medien (42 Prozent). „Wer clever ist, klebt – nämlich Plakate“, sagte Studien-Autor Jochen Roose dem RND.

Wahlwerbung in den Sozialen Medien und in Printanzeigen hinterließ der Studie zufolge nach dem Wahlkampf 2025 einen bleibenderen Eindruck als 2021, Wahlwerbung in Briefkästen war dagegen etwas weniger nachhaltig. Bei den übrigen untersuchten Kommunikationskanälen gibt es kaum Unterschiede. Überdurchschnittlich oft konnten sich die Befragten an die Werbung der Partei erinnern, die sie schließlich auch wählten. „Man sieht insgesamt sehr deutlich, dass Wahlwerbung auch ankommt – und auch über verschiedene Wege“, sagte Roose.

Die Studie untersuchte die von den Parteien platzierte Wahlwerbung und legte den Fokus auf die Wahrnehmung dieser Werbung, nicht auf deren Einfluss auf die Wahlentscheidung. Die Befragten sollten darlegen, von welcher Partei und in welcher Form sie Wahlwerbung gesehen haben.

Siehe auch:  Bericht: EZB fordert Eurobonds und Vorsorgedepot für alle

Die Telefonumfrage wurde vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut IPSOS im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung unter den Wahlberechtigten in Deutschland vorgenommen. Insgesamt 4.001 Personen wurden den Angaben zufolge nach der Bundestagswahl 2025 in der Zeit vom 25. Februar bis zum 14. April 2025 zufällig ausgewählt und telefonisch befragt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wahlplakate zur Bundestagswahl (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • 93 Prozent der Wahlberechtigten erinnerten sich an Plakatwerbung von mindestens einer Partei nach der Bundestagswahl 2025.
  • Wahlwerbung in Sozialen Medien hinterließ 2025 einen bleibenden Eindruck, im Vergleich zu 2021.
  • Die Umfrage wurde vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut IPSOS unter 4.001 Personen zwischen 25. Februar und 14. April 2025 durchgeführt.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Wahlberechtigte in Deutschland
  • 93 Prozent erinnerten sich an Plakatwerbung nach der Bundestagswahl 2025
  • Befragungszeitraum: 25. Februar bis 14. April 2025, 4.001 Personen befragt

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Hohe Erinnerungsquote an Wahlplakate (93 Prozent) bei befragten Wählern
  • Vergleichende Effizienz der verschiedenen Kommunikationskanäle wie Briefkastenwerbung und soziale Medien
  • Fokus der Studie auf Wahrnehmung der Wahlwerbung, nicht deren Einfluss auf Wahlentscheidungen

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