CDU-Fraktion fordert mehr Schutz vor K.O.-Tropfen in Thüringen
Regional - Thüringen - aktuelle Fakten und Einordnung
Prävention und Opferschutz in Thüringen
Erfurt () – Die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag hat gemeinsam mit ihren Koalitionspartnern einen Antrag für stärkere Prävention und mehr Opferschutz bei Straftaten mit K.O.-Tropfen eingebracht. Das teilte die gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion, Jane Croll, mit.
K.O.-Tropfen seien ein perfides Tatmittel, das den Betroffenen die Kontrolle über den eigenen Körper nehme und schwere Folgen hinterlasse, so Croll.
Ziel des Vorstoßes sei eine umfassende Präventionsstrategie. Erfolgreiche Projekte wie eine Sensibilisierungskampagne im Landkreis Gotha oder das landesweite Safer-Nightlife-Angebot ‚Drogerie‘ sollen fortgeführt und ausgebaut werden.
Zudem sollen Jugendliche bereits ab der 8. Klasse altersgerecht aufgeklärt werden. Ein weiterer zentraler Punkt ist die Einführung einer statistischen Erfassung solcher Straftaten in der polizeilichen Kriminalstatistik Thüringens.
Die CDU-Fraktion begrüßt zudem das bundesweite Verbot der bislang frei erhältlichen Stoffe GBL und 1,4-Butandiol sowie die geplante Einstufung von K.O.-Tropfen als Waffe.
Die Koalition unterstützt außerdem die Forderung des Bundesrates nach einer Erhöhung der Mindeststrafe auf fünf Jahre bei Raub- und Sexualdelikten unter Einsatz solcher Substanzen. ‚Wer K.O.-Tropfen einsetzt, begeht schwere Gewalt‘, sagte Croll.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | CDU-Logo |
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- Antrag für stärkere Prävention und mehr Opferschutz bei Straftaten mit K.O.-Tropfen eingebracht
- Einführung einer statistischen Erfassung der Straftaten in der polizeilichen Kriminalstatistik Thüringens
- Unterstützung der Forderung nach einer Erhöhung der Mindeststrafe auf fünf Jahre bei Raub- und Sexualdelikten mit K.O.-Tropfen
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Zielgruppe: Jugendliche ab der 8. Klasse
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Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Antrag auf stärkere Prävention und mehr Opferschutz bei Straftaten mit K.O.-Tropfen.
- Fortführung und Ausbau erfolgreicher Präventionsprojekte wie Sensibilisierungskampagne im Landkreis Gotha.
- Einführung einer statistischen Erfassung solcher Straftaten in der polizeilichen Kriminalstatistik Thüringens.
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