Sachsen-Anhalt will Wolf ins Jagdrecht aufnehmen

25. Januar 2026

Regional - Sachsen-Anhalt - aktuelle Fakten und Einordnung

Jagdrechtsreform in Sachsen-Anhalt

() – Die Landesregierung von hat eine Reform des Jagdrechts auf den Weg gebracht. Das teilte das Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten am Freitag mit.

Ein zentraler Punkt ist die Aufnahme des Wolfes in das Landesjagdgesetz, um ein rechtssicheres Bestandsmanagement zu ermöglichen. Der Wolf bleibt dabei eine besonders geschützte Art.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Wiedereinführung einer Ersatzpflicht für Wildschäden auf landwirtschaftlichen Flächen.

Die Regelung soll klare Verantwortlichkeiten bei Schäden an Kulturen wie Mais oder Raps schaffen. Bejagungsschneisen werden als Instrument zur Schadensminderung ausdrücklich anerkannt.

Der Gesetzentwurf enthält laut Ministerium auch praxisnahe Anpassungen, etwa zur Duldungspflicht für Jagdhunde oder zur Anerkennung von Schweißhundeführern aus anderen Bundesländern.

Er wurde in einem Beteiligungsverfahren mit Landwirtschaft, Jagd und Naturschutz erarbeitet und wird nun dem Landtag vorgelegt.

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Bildhinweis: Jägersitz

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Wolf wird in das Landesjagdgesetz aufgenommen für rechtssicheres Bestandsmanagement.
  • Wiedereinführung der Ersatzpflicht für Wildschäden auf landwirtschaftlichen Flächen.
  • Duldungspflicht für Jagdhunde und Anerkennung von Schweißhundeführern aus anderen Bundesländern angepasst.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppen: Landwirte, Jäger, Naturschützer
  • Regionen: Sachsen-Anhalt
  • Fristen: Keine Angabe

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht für rechtssicheres Bestandsmanagement
  • Wiedereinführung der Ersatzpflicht für Wildschäden an landwirtschaftlichen Flächen
  • Praxisnahe Anpassungen zur Duldungspflicht für Jagdhunde und Schweißhundeführer aus anderen Bundesländern

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Aufnahme des Wolfes in das Landesjagdgesetz für rechtssicheres Bestandsmanagement
  • Wiedereinführung einer Ersatzpflicht für Wildschäden auf landwirtschaftlichen Flächen
  • Anerkennung von Bejagungsschneisen zur Schadensminderung
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH