Zwei Fälle häuslicher Gewalt im Landkreis Unstrut-Hainich
Regional - Thüringen - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft: Häusliche Gewalt im Unstrut-Hainich-Kreis
Landkreis Unstrut-Hainich () – In den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag musste die Polizei im Landkreis Unstrut-Hainich zu zwei Einsätzen wegen häuslicher Gewalt ausrücken. Das teilte die Landespolizeiinspektion Nordhausen mit.
In beiden Fällen sollen die Partner der Frauen – 40 und 46 Jahre alt – diese körperlich angegriffen haben. Die Männer sind 30 und 48 Jahre alt.
Die Frauen erlitten leichte Verletzungen.
In einem der Fälle verhängten die Beamten ein Wohnungsrückkehrverbot gegen den mutmaßlichen Täter. Weil er dagegen verstieß, wurde er in polizeilichen Gewahrsam genommen.
Die Ermittlungen wegen gefährlicher und einfacher Körperverletzung sowie Bedrohung wurden aufgenommen.
Die Polizei verweist auf aktuelle Zahlen, wonach die Opferzahlen bei häuslicher Gewalt in der Region weiter steigen. In der Landespolizeiinspektion Nordhausen stieg die Zahl weiblicher Opfer von Partnerschaftsgewalt von 536 im Vorjahr auf 633. Bei männlichen Opfern gab es einen Anstieg von 165 auf 187. Landesweit sei die Zahl der Opfer häuslicher Gewalt von 2023 zu 2024 um 12,5 Prozent gestiegen.
Betroffene können sich an die Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt in Nordhausen oder Hilfsprojekte wie ‚Projekt A4‘ und ‚Projekt Orange‘ wenden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundespolizei |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Zwei Einsätze wegen häuslicher Gewalt im Landkreis Unstrut-Hainich
- Anstieg weiblicher Opfer von Partnerschaftsgewalt von 536 auf 633
- Anstieg der Opfer häuslicher Gewalt landesweit um 12,5 Prozent von 2023 auf 2024
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Frauen im Alter von 40 und 46 Jahren, die Opfer häuslicher Gewalt wurden
- Männer im Alter von 30 und 48 Jahren, die die Angriffe ausübten
- Anstieg der weiblichen Opfer von 536 auf 633 (2023) und männlicher Opfer von 165 auf 187 (2024) in der Region Nordhausen; 12,5% Anstieg landesweit
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- Täter wegen Verstoßes in polizeilichen Gewahrsam genommen
- Ermittlungen wegen gefährlicher und einfacher Körperverletzung sowie Bedrohung aufgenommen
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