Millionenbelohnung nach Brandanschlag auf Berliner Stromnetz
Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Sicherheit und Terrorismus in Berlin
Berlin () – Das Bundeskriminalamt und der Generalbundesanwalt haben eine Belohnung von bis zu einer Million Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung der Täter eines Brandanschlags auf die Stromversorgung in Berlin führen. Wie die Behörden mitteilten, wurden am 3. Januar gegen 05:44 Uhr mehrere Starkstromkabel auf einer Kabelbrücke im Bezirk Steglitz-Zehlendorf in Brand gesetzt und schwer beschädigt.
Der Anschlag führte zu teilweise tagelangen Stromausfällen für etwa 45.000 Privathaushalte, 2.200 Gewerbebetriebe sowie mehrere Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen in den Stadtteilen Nikolassee, Wannsee, Zehlendorf und Lichterfelde.
Auch die Notruf- und Telefonnetze waren zeitweise stark beeinträchtigt. Zu der Tat bekannten sich die sogenannten ‚Vulkangruppen‘, die das angrenzende Heizkraftwerk und die ‚fossile Energiewirtschaft‘ als Ziel angaben.
Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, verfassungsfeindlicher Sabotage, Brandstiftung und Störung öffentlicher Betriebe.
Hinweise nimmt das BKA bis zum 24. Februar unter der Telefonnummer 0800 – 01 30 1 10 oder online entgegen. Auch tatbezogenes Foto- und Videomaterial kann über ein Portal hochgeladen werden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizistin hinter Absperrband (Archiv) |
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- Belohnung von bis zu einer Million Euro für Hinweise auf Täter des Brandanschlags in Berlin ausgesetzt
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