Innenminister betont Verantwortung bei Schutz jüdischen Lebens

27. Januar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Schutz jüdischen Lebens in Deutschland

() – Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat anlässlich des Holocaust-Gedenktags versichert, nehme den Schutz jüdischen Lebens und jüdischer Einrichtungen sehr ernst. Das sei eine deutsche Verantwortung, der man gerecht werde, auch im Kampf gegen importierten Antisemitismus, sagte er am Dienstag dem Nachrichtensender „Welt“ am Rande des von dem gleichnamigen Medienhaus veranstalteten Wirtschaftsgipfels.

„Wir sind ständig dabei, jüdisches Leben zu schützen. Übrigens ist das unsere Aufgabe, nicht nur in Deutschland, sondern auch international. Wir haben da eine sehr, sehr große Verantwortung. Und an einem Tag wie heute sollte man dieser Verantwortung auch nochmal sich deutlich bewusst machen. Dazu gehört, dass wir jüdische Einrichtungen schützen, lageabhängig jüdische Einrichtungen schützen. Wir haben einen klaren Fokus auf den Extremismus in diesem Bereich, Antisemitismus.“

Dabei geht es Dobrindt nicht nur um den rechtsradikalen Antisemitismus, sondern zunehmend auch um einen linksextremen und islamistisch motivierten, oftmals importierten Judenhass: „In den vergangenen Jahren ist der Antisemitismus in Deutschland gewachsen, auch durch einen importierten Antisemitismus, der nach Deutschland gekommen ist. Und wir wenden uns genauso gegen diesen importierten Antisemitismus wie gegen den, der in Deutschland beispielsweise durch Rechtsextremismus oder auch Linksextremismus besteht. Und ich finde, an einem Tag wie heute sollte man auch sich nochmal deutlich bewusst machen, dass es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, sich gegen diesen Antisemitismus zur Wehr zu setzen.“

Siehe auch:  Schweigeminute: Schnieder will für mehr Sicherheit in Zügen sorgen
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Alexander Dobrindt wird von Welt-TV interviewt am 27.01.2026

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Deutschland nimmt den Schutz jüdischen Lebens und Einrichtungen ernst.
  • Es gibt einen klaren Fokus auf den Extremismus, insbesondere Antisemitismus.
  • Antisemitismus in Deutschland hat zugenommen, auch durch importierten Antisemitismus.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffenen: Jüdisches Leben und Einrichtungen in Deutschland und international
  • Zielgruppe: Gesellschaft insgesamt, Fokus auf Extremismus (rechts-, links- und islamistisch motiviert)
  • Fristen/Zeiträume: Aktuell und fortlaufend, insbesondere am Holocaust-Gedenktag

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Schutz jüdischen Lebens und Einrichtungen als deutsche Verantwortung
  • Zunahme des Antisemitismus in Deutschland, einschließlich importierter Formen
  • Notwendigkeit einer gesamtgesellschaftlichen Auseinandersetzung mit Antisemitismus

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Schutz jüdischer Einrichtungen durch erhöhte Sicherheitsmaßnahmen
  • Bekämpfung von Antisemitismus in allen Formen, inklusive importiertem Antisemitismus
  • Förderung einer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung gegen Antisemitismus
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