Römische Pfahlwand in Köln verzögert Museums-Erweiterung
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Archäologische Entdeckung in Köln unterwegs
Köln () – Bei Bauarbeiten für die Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums in Köln haben Archäologen ein unerwartetes römisches Bauwerk entdeckt. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, handelt es sich um eine gut erhaltene Pfahlwand aus Eichenbalken, die einst als Uferschutz für den römischen Hafen und als Baugrundvorbereitung für die Stadtmauer diente.
Die Entdeckung an dieser Stelle war nicht vorhergesehen.
Neben der römischen Pfahlwand wurden bereits im Frühjahr 2025 mittelalterliche Keller und weitere archäologische Befunde wie Latrinengruben freigelegt. Die umfangreichen Ausgrabungen durch das Römisch-Germanische Museum sowie andere Faktoren wie Quecksilberfunde im Boden haben den Bauablauf beeinträchtigt.
Die Arbeiten haben sich dadurch um etwa vier Monate verzögert.
Die Fertigstellung des Erweiterungsbaus wird nun für das vierte Quartal 2027 erwartet, die Eröffnung für das vierte Quartal 2028. Die zusätzlichen Kosten seien durch ein eigens eingerichtetes Risikobudget gedeckt, das Gesamtbudget von 129,7 Millionen Euro bleibe ausreichend. Auch im weiteren Bauverlauf seien weitere archäologische Funde möglich, so der externe Projektmanager Jürgen Volm.
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Entdeckung einer gut erhaltenen römischen Pfahlwand aus Eichenbalken
- Bauarbeiten verzögern sich um etwa vier Monate
- Fertigstellung des Erweiterungsbaus jetzt für das vierte Quartal 2027 geplant
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Archäologen, Stadtverwaltung, Römisch-Germanisches Museum
- Entdeckung von römischem Bauwerk Verzögerung um etwa 4 Monate, Fertigstellung für Q4 2027, Eröffnung für Q4 2028
- Gesamtbudget von 129,7 Millionen Euro bleibt ausreichend
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Unerwartete Entdeckung einer römischen Pfahlwand während Bauarbeiten
- Einschränkungen durch mittelalterliche Keller und Quecksilberfunde im Boden
- Bauverzögerung um etwa vier Monate aufgrund der umfangreichen Ausgrabungen
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Erweiterte archäologische Ausgrabungen durch das Römisch-Germanische Museum
- Anpassung des Bauablaufs aufgrund der Funde und Verzögerungen um etwa vier Monate
- Etablierung eines Risikobudgets zur Deckung zusätzlicher Kosten
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