SPD will Milliarden für bayerische Software statt für Microsoft

28. Januar 2026

Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Digitalisierung und Politik in Bayern

() – Die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag fordert einen sofortigen Stopp für neue langfristige Verträge des Freistaats mit Microsoft. Das teilte der digitalpolitische Sprecher Florian von Brunn mit.

Schätzungen zufolge könnten Lizenz- und Cloudgebühren in Höhe von bis zu einer Milliarde Euro anfallen, sollte an den geplanten Vereinbarungen mit dem US-Konzern festhalten.

Von Brunn kritisiert die Abhängigkeit von einem US-Unternehmen, insbesondere vor dem Hintergrund einer möglichen Rückkehr Donald Trumps ins Weiße Haus. Er verwies darauf, dass bei Microsoft-Lösungen eine Datenübertragung in die USA nicht ausgeschlossen werden könne.

Stattdessen schlägt die SPD ein 250-Millionen-Euro-Förderprogramm für bayerische Softwareunternehmen vor, um auf offene und betriebssystemunabhängige Lösungen umzusteigen.

Bis 2030 soll die Mehrheit der Standard-Arbeitsplätze in der Landesverwaltung auf eine souveräne IT-Infrastruktur umgestellt sein. Als Vorbilder nannte von Brunn die Bundesländer und , wo bereits zehntausende Arbeitsplätze auf Open-Source-Lösungen laufen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Microsoft-Filiale (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag fordert Stopp neuer langfristiger Verträge mit Microsoft
  • Lizenz- und Cloudgebühren könnten bis zu einer Milliarde Euro kosten
  • Vorschlag eines 250-Millionen-Euro-Förderprogramms für bayerische Softwareunternehmen zur Umstellung auf offene Lösungen

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag fordert Stopp neuer langfristiger Verträge mit Microsoft
  • Schätzungen von bis zu einer Milliarde Euro an Lizenz- und Cloudgebühren
  • Ziel bis 2030: Mehrheit der Standard-Arbeitsplätze in der Landesverwaltung auf souveräne IT-Infrastruktur umstellen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Forderung nach Stopp neuer Verträge aufgrund hoher Kosten
  • Abhängigkeit von Microsoft und mögliche Datenschutzrisiken
  • Vorschlag für Förderung heimischer Softwareunternehmen zur Schaffung unabhängiger IT-Lösungen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Stopp neuer langfristiger Verträge mit Microsoft fordern
  • Einführung eines 250-Millionen-Euro-Förderprogramms für bayerische Softwareunternehmen
  • Umstellung der meisten Standard-Arbeitsplätze in der Landesverwaltung auf souveräne IT-Infrastruktur bis 2030
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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