Ex-Außenminister plädiert für atomare Aufrüstung Europas

29. Januar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in Berlin: Fischer und nukleare Verteidigung

() – Der ehemalige deutsche Außenminister Joschka Fischer (Grüne) plädiert für eine europäische Atombombe. „Europa muss das machen“, sagte Fischer dem „Tagesspiegel“ (Donnerstagausgabe). Die US-Schutzgarantie sei „ab sofort ungewiss“.

Eine rein nationale atomare Bewaffnung Deutschlands lehnt er ab. „Eine der wichtigsten Lehren aus der deutschen Geschichte ist für mich, dass zwar in der Verantwortung steht, eine Führungsrolle in Europa zu übernehmen, aber immer gemeinsam mit den anderen“, so Fischer.

Man sei zu lange der Illusion vom angeblich ewigen Frieden in Europa aufgesessen. „Wie können Sie einen aggressionsbereiten Nachbarn davon abhalten, Sie zu überfallen? Nur durch Stärke und Abschreckung“, sagte er.

Wäre er heute jung, würde er Wehrdienst leisten, so Fischer. „Die Zeit ist eine andere. Wir werden bedroht. Wir müssen uns verteidigen.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Joschka Fischer (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Ehemaliger deutscher Außenminister Joschka Fischer
  • Zielgruppe: Europäische Staaten, insbesondere die Mitgliedsstaaten der EU
  • Plädoyer für europäische Atombombe aufgrund unsicherer US-Schutzgarantie

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Ungewissheit über die US-Schutzgarantie
  • Ablehnung einer nationalen atomaren Bewaffnung Deutschlands
  • Notwendigkeit von Stärke und Abschreckung gegenüber aggressiven Nachbarn

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Plädoyer für eine europäische Atombombe
  • Ablehnung einer nationalen atomaren Bewaffnung Deutschlands
  • Betonung der Notwendigkeit von Stärke und Abschreckung in Europa
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