Mann erleidet nach Kletteraktion an Oberleitungsmast in Koblenz Stromschlag
Regional - Rheinland-Pfalz - aktuelle Fakten und Einordnung
Gefahren des Bahnstroms in Koblenz
Koblenz () – Ein 35-Jähriger hat in Koblenz einen schweren Stromschlag erlitten, nachdem er auf einen Oberleitungsmast im Bereich des Hauptbahnhofs geklettert war. Das teilte die Bundespolizeiinspektion Trier mit.
Der Unfall hatte sich bereits am 25. Januar gegen 15:50 Uhr ereignet.
Zwei Zeuginnen berichteten laut Polizei unabhängig voneinander von einem lauten Knall, der durch den Stromschlag verursacht worden sei. Unmittelbar danach sei der Mann zu Boden gestürzt.
Nach einer Erstversorgung durch eine Notärztin wurde der Schwerverletzte in eine nahegelegene Klinik gebracht. Ein Ableben des Mannes ist nach Angaben der Behörde nicht auszuschließen.
Die Bundespolizei warnt eindringlich vor den tödlichen Gefahren durch Bahnstrom mit 15.000 Volt.
Dieser könne nicht nur bei direkter Berührung, sondern bereits bei einer Annäherung von unter 1,5 Metern durch sogenannte Lichtbögen zu schwersten Verletzungen oder zum Tod führen. Das Klettern auf Waggons oder Masten sei lebensgefährlich.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizistin hinter Absperrband (Archiv) |
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- Datum: 25. Januar, Uhrzeit: 15:50 Uhr
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