Niedersachsens Gesundheitsminister fordert höhere Tabaksteuer

30. Januar 2026

Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheitspolitik in Niedersachsen: Tabaksteuererhöhung gefordert

() – Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi hat sich für eine Erhöhung der Tabaksteuer ausgesprochen. Er begrüßte einen entsprechenden Vorstoß und bezeichnete die Maßnahme als überfällig, wie das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung mitteilte.

Philippi betonte, es brauche ein ganzes Maßnahmenpaket, um die Zahl der Raucher weiter zu senken.

Neben einem Werbeverbot für Tabakprodukte und besserer Aufklärung hält der Minister eine höhere Steuer für notwendig, um die Einstiegshürden in die Nikotinabhängigkeit zu erhöhen. Hohe Tabaksteuern, wie beispielsweise in , führten nachweislich zu einer Reduzierung des Konsums.

Besonders Jugendliche und junge Menschen müssten über die Gefahren von Rauchen und Vapen aufgeklärt werden.

In ist Lungenkrebs bei Männern die zweithäufigste Krebserkrankung und die häufigste Krebstodesursache. Bei Frauen ist es die dritthäufigste Krebserkrankung und die zweithäufigste Todesursache.

Viele dieser Erkrankungen ließen sich durch den Verzicht auf das Rauchen vermeiden, so Philippi. Nach aktuellen Zahlen rauchen 6,4 Prozent der 12- bis 17-Jährigen und 33,6 Prozent der jungen Männer sowie 18,4 Prozent der jungen Frauen zwischen 18 und 25 Jahren.

Siehe auch:  Gesundheitsminister Philippi kritisiert fehlendes Rauchverbot im Auto

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Raucherin (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Gesundheitsminister Andreas Philippi spricht sich für eine Erhöhung der Tabaksteuer aus.
  • Ein ganzes Maßnahmenpaket zur Senkung der Raucherzahlen wird gefordert, einschließlich eines Werbeverbots für Tabakprodukte.
  • Aktuelle Raucherquoten: 6,4 Prozent der 12- bis 17-Jährigen, 33,6 Prozent der jungen Männer und 18,4 Prozent der jungen Frauen zwischen 18 und 25 Jahren.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft: Jugendliche und junge Menschen
  • 6,4 Prozent der 12- bis 17-Jährigen rauchen; 33,6 Prozent der jungen Männer; 18,4 Prozent der jungen Frauen zwischen 18 und 25 Jahren
  • Lungenkrebs häufigste Todesursache bei Männern in Niedersachsen, dritthäufigste Krebserkrankung bei Frauen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Erhöhung der Tabaksteuer als notwendige Maßnahme zur Senkung der Raucherzahlen
  • Hohe Tabaksteuern korrelieren mit reduziertem Konsum, wie in Australien belegt
  • Dringende Aufklärung über Rauchen und Vapen, besonders für Jugendliche und junge Erwachsene
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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