Bundeswehr könnte im Einzelfall auf Liegenschaften verzichten

6. November 2025

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Verteidigungspolitik in Berlin: Nutzung von Liegenschaften

() – Die Bundeswehr könnte im Einzelfall auf Liegenschaften verzichten. „Es wird sicher auch weitere Fälle geben, wo wir die Gelände zwischen zivilen und militärischen Bedarfen aufteilen“, sagte der Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Nils Hilmer, der FAZ (Donnerstagsausgabe), nachdem das Ministerium die Umwandlung von Bundeswehrstandorten für die zivile Nutzung gestoppt hat.

Die Länder und Kommunen könnten die Notwendigkeit des Moratoriums nachvollziehen, so Hilmer. „Klar, im Einzelfall gibt es Probleme, aber im Großen und Ganzen gibt es viel Verständnis.“ Man versuche Lösungen zu finden, die für beide Seiten tragbar seien. „Aber zur Wahrheit gehört auch: Am Ende müssen wir die Erfordernisse der Bundeswehr nach vorne stellen.“

Die Bundeswehr habe „einen riesigen Platzbedarf“, sagte Hilmer. „Wir planen ab 2031 mit 40.000 Wehrdienstleistenden pro Jahr. Für die benötigten Ausbildungskompanien sind mindestens 270 neue Gebäude vorgesehen.“ Dafür müsse eine „Liegenschaftsvorsorge“ geschaffen werden, auch wenn man nicht alle Standorte sofort brauchen werde. „Sobald wir aber jeweils die Entscheidungen gefällt haben, kann es auch wieder Konversionen geben.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundeswehr-Kaserne (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Bundeswehr könnte im Einzelfall auf Liegenschaften verzichten.
  • Umwandlung von Bundeswehrstandorten für zivile Nutzung gestoppt.
  • Planung ab 2031 mit 40.000 Wehrdienstleistenden pro Jahr und mindestens 270 neuen Ausbildungsgebäuden.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Bundeswehr, betrifft die Umwandlung von Standorten für zivile Nutzung
  • Zielgruppe: Verteidigungsministerium, Länder, Kommunen
  • Frist: Planung ab 2031 mit 40.000 Wehrdienstleistenden pro Jahr, 270 neue Gebäude erforderlich

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Bundeswehr benötigt mehr Liegenschaften für steigende Anzahl Wehrdienstleistender ab 2031
  • Geplante Errichtung von mindestens 270 neuen Ausbildungskomplexen
  • Notwendigkeit der "Liegenschaftsvorsorge" für zukünftige Erfordernisse

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Bundeswehr könnte im Einzelfall auf Liegenschaften verzichten
  • Lösungen für die Aufteilung von Gelände zwischen zivilen und militärischen Bedarfen werden angestrebt
  • Planung von 270 neuen Gebäuden für Ausbildungskompanien ab 2031
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