EU-Kommission ermittelt gegen chinesische Windkraftfirma

3. Februar 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: EU untersucht Windkraftunternehmen Goldwind

Brüssel () – Die Europäische Kommission hat Ermittlungen gegen das chinesische Windkraftunternehmen Goldwind eingeleitet.

Es gehe um den Verdacht, dass Goldwind drittstaatliche Subventionen erhalten habe, die den Wettbewerb im EU-Binnenmarkt verzerren könnten, teilte die Brüsseler Behörde am Dienstag mit. Goldwind ist in der EU durch Vensys mit Stammsitz in Neunkirchen (Saar) und weitere Tochtergesellschaften vertreten und hauptsächlich als Entwickler, Hersteller und Betreiber von Windkraftanlagen tätig.

Bereits im April 2024 hatte die Kommission von Amts wegen eine Vorprüfung eingeleitet und Auskunftsverlangen an mehrere Unternehmen im Windkraftsektor der EU, darunter Goldwind, gerichtet. Dabei hätten sich Hinweise auf mögliche Subventionen in Form von Zuschüssen, Steuervergünstigungen und Vorzugsfinanzierungen ergeben, die die Wettbewerbsposition von Goldwind im Binnenmarkt verbessern könnten, so die EU-Kommission.

Die Verordnung über drittstaatliche Subventionen, die seit Juli 2023 gilt, erlaubt der Kommission, solche Verzerrungen zu untersuchen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Windräder (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Europäische Kommission untersucht Goldwind wegen Verdachts auf drittstaatliche Subventionen
  • Vorprüfung wurde bereits im April 2024 eingeleitet
  • Verordnung über drittstaatliche Subventionen gilt seit Juli 2023

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: europäischer Windkraftsektor, insbesondere Goldwind und Vensys
  • Region: EU-Binnenmarkt
  • Zeitraum: Ermittlungen seit April 2024, Verordnung seit Juli 2023 gültig

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Verdacht auf drittstaatliche Subventionen für Goldwind
  • Mögliche Wettbewerbsverzerrung im EU-Binnenmarkt
  • Hinweise auf Zuschüsse, Steuervergünstigungen und Vorzugsfinanzierungen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Europäische Kommission leitet Ermittlungen gegen Goldwind ein.
  • Vorprüfung zur Prüfung von möglichen drittstaatlichen Subventionen durchgeführt.
  • Auskunftsverlangen an mehrere Unternehmen im Windkraftsektor gerichtet.

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